Freitag, 6. Februar 2009

Architektur und Alkoholismus

Architektur und Alkoholismus verschmelzen immer mehr. Der Konsum von psychodelischen Drogen nimmt bei Architekten hingegen ab. Eines der letzten Bauwerke die unter dem Einfluss von LSD entstanden sind zeigt das Foto.

Donnerstag, 5. Februar 2009

Verlegertochter wird Terroristin

„Patty Hearst“ lautet die Überschrift zum Eingangskapitel von Sven Regeners aktuellem Bestseller Der kleine Bruder. Als der Protagonist den Namen auf der langen Autotour von Bremen nach Berlin irgendwann einmal erwähnt, assistiert sein Beifahrer Wolli: „Symbionese Liberation Army. Keine Ahnung, was die eigentlich wirklich wollten, da hat nun echt keiner durchgeblickt.“

Patty Hearst selber wohl auch nicht. Heute vor 35 Jahren wurde die Tochter eines der reichsten US-Verleger aus ihrer eigenen Wohnung heraus verschleppt. Das Lösegeld von sieben Millionen Dollar weigerten sich die selbsternannten Anwälte von Amerikas Benachteiligten jedoch in Empfang zu nehmen. Von dem Betrag sollten vielmehr Lebens mittel gekauft und in den Armenvierteln von San Francisco verteilt werden. So verkündete es jedenfalls die Entführte höchstpersönlich – über die von ihrem Vater kontrollierten Medien. Patty nannte sich von nun ab Tania und mischte bei den Aktionen der radikalen Gruppe kräftig mit. Ein Videoüberwachungsfilm zeigt sie mit Maschinenpistole im Anschlag bei einem Banküberfall. Doch das moderne Märchen ging rasch zu Ende: Die meisten Mitglieder der Symbionese Liberation Army starben bei Feuergefechten mit der Polizei, an denen bis zu 500 Beamte beteiligt waren. Das Entführungsopfer überlebte.

Nach ihrer Verhaftung wurde Patty Hearst von einem Gericht in San Francisco zu 35 Jahren Haft wegen aktiver Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung – auf deren Konto der Tod mehrere Polizisten ging – verurteilt. War die Verlegertochter, wie sie später angab, wirklich das Opfer einer Gehirnwäsche geworden? Und hatte sie erst an jenem Überfall teilgenommen, nachdem sie unter Drogen gesetzt worden war? Das glaubte ihr nach einiger Zeit ein Richter und setzte das Strafmaß auf sieben Jahre herab. Noch mehr von ihrer Unschuld überzeugt war Präsident Carter, der sie begnadigte. Vollständig rehabilitiert wurde Patty Hearst im Jahr 2001 durch Präsident Clinton. Von ihrer Haft hatte sie ohnehin nur 21 Monate verbüßt.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Isaac Newton hatte Recht!!!

Sir Isaac Newton, der Erfinder der Schwerkraft, hatte Recht! Wer zu hoch hinaus will tut anderen weh!

Dienstag, 3. Februar 2009

Kinder rauchen immer früher

Es ist tragisch. Die kleinen fangen immer früher mit dem Rauchen an. Es ist schon schlimm genug, dass sie damit ihre Gesundheit ruinieren. Viel schlimmer ist das Schnorren. Da die Kids kein eigenes Einkommen haben müssen wir Erwachsene sie mit “durchfüttern”. Das waren noch schöne Zeiten, als die Kinder noch passiv rauchten.

Montag, 2. Februar 2009

Polizei befreit "Bernd das Brot" aus Keller in Thüringen

Die zwei Meter große Nachbildung der TV-Kultfigur "Bernd das Brot" ist anderthalb Wochen nach ihrer "Entführung" in einem Kellergewölbe in Thüringen gefunden worden. Nach dem ersten Eindruck sei "Bernd" unversehrt, sagte ein Sprecher der Polizei in Weimar dem MDR. Die Figur sei durch Zufall in dem 18 Kilometer von Erfurt entfernten Ort Nohra entdeckt worden. Die Spurensicherung sei vor Ort.

Das depressive Kastenbrot ist aus dem Kinderkanal bekannt. Unbekannte hatten die Kunststofffigur in der Nacht zum 21. Januar in der Nähe des Erfurter Rathauses abgeschraubt. Im Internet tauchte kurz darauf ein Video auf, das Bernd als Geisel von Hausbesetzern zeigte, die von Räumung bedroht sind.

Der große Tag der Feuchtgebiete

Hierzulande haben Feuchtgebiete schon seit längerem Konjunktur. Das liegt aber weniger an einem klimatischen als an einem literarischen Phänomen: Charlotte Roche ist mir ihrem hygienekritischen Abgesang auf die Intimrasur seit Monaten in Deutschlands Bestsellerlisten, und ihre Lesungen sind stets ausverkauft.

Die ursprünglichen Feuchtgebiete haben mit Kommerz wenig zu tun: Sie üben eine segensreiche Wirkung aufs Weltklima aus. Feuchtgebiete binden und speichern Kohlendioxid und sorgen somit für eine Reduzierung des gefürchteten Treibhauseffekts. Daher ist die Erhaltung von Sümpfen, Mooren, Schilfkulturen, Flussauen und Wiesengründen der UNESCO besondere Anstrengungen wert, die alljährlich im Welttag der Feuchtgebiete gipfeln. Sorgen macht den UN-Experten die Bedrohung der wasserreichen Ökoreservate durch menschliche Nutzung: Wenn diese sich schon nicht komplett unterbinden lässt, sollte sie wenigstens nachhaltig sein und ein Nachwachsen der natürlichen Ressourcen ermöglichen.

Wünschen wir den Hütern des Welterbes, dass die natürlichen Feuchtgebiete wenigstens am heutigen Gedenktag stärker als die literarischen Ergüsse ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken.

Verkehrssünder werden ab sofort stärker zur Kasse gebeten

Rasen, Drängeln und andere Verkehrssünden sind für Autofahrer von nun an deutlich teurer: Der neue Bußgeldkatalog ist in Kraft getreten. Zwar werden nicht sämtliche Verkehrssünden teurer - bei Knöllchen zum Beispiel für Falschparken bleibt alles beim Alten. Viele Bußgeldsätze für besonders rücksichtsloses oder gefährliches Verhalten verdoppeln sich jedoch.

Erhöht werden laut Bundesverkehrsministerium die Bußgelder für diejenigen Verstöße, die zu den Hauptunfallursachen zählen. Wer etwa Tempolimit oder Vorfahrt, eine rote Ampel, einen Zebrastreifen oder Bahnübergang missachtet, zu dicht auffährt oder auf der Autobahn notorisch auf der linken Spur bleibt, muss dafür künftig einen Betrag in Höhe von 70 Euro oder mehr einkalkulieren.

Doppelt so teuer wird zum Beispiel das Autofahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Dafür werden künftig schon beim ersten Verstoß 500 Euro fällig, der zweite und dritte Verstoß kosten dann 1000 beziehungsweise 1500 Euro. Auch gefährliche Überholmanöver (künftig 80 bis 250 Euro), eine unangepasste Fahrgeschwindigkeit bei Glätte oder Regen (künftig 100 Euro), das Missachten von Vorfahrt (100 Euro) oder Rechtsfahrgebot (80 Euro) sind nun noch einmal so kostspielig.

Im Verhältnis am stärksten steigen die Bußgelder für illegale Autorennen: Wer ein solches Rennen veranstaltet, wird ab sofort mit 500 statt 200 Euro zur Kasse gebeten, und wer daran teilnimmt, mit 400 statt 150 Euro.

Aber auch Raser und Drängler zahlen deutlich mehr. Wer innerorts zu viel Gas gegeben hat, muss dann mindestens 80 statt 50 Euro berappen, außerhalb geschlossener Ortschaften sind es im geringsten Fall 70 statt 40 Euro. Je nach Höhe der Tempoüberschreitung sind diese Summen bis 760 beziehungsweise 600 Euro steigerungsfähig. Drängler erwarten je nach Fahrgeschwindigkeit und Abstand Bußgelder zwischen 75 und 400 Euro, zuvor waren es noch 40 bis 250 Euro.

Bei den nun erhöhten Bußgeld-Regelsätzen bleibt es zudem nicht, wenn jemand vorsätzlich gegen Verkehrsregeln verstößt: In diesem Fall kann die fällige Zahlung laut Verkehrsministerium verdoppelt werden. So können wiederholte Trunkenheitsfahrten statt 1500 sogar bis zu 3000 Euro Bußgeld kosten.

Verkehrssünden werden dabei aber ausschließlich finanziell schärfer bestraft. Die Höhe der "Punkte" im Flensburger Verkehrszentralregister und die Anzahl eventueller Fahrverbotsmonate bleiben gleich.

Sonntag, 1. Februar 2009

Langeweile bei Kindern

…entsteht meistens nicht aus Mangel an Spielzeug oder Freunden. Experten sind der Meinung, dass Langeweile bei Kindern entsteht, wenn sie überbeschäftigt sind und plötzlich nichts mehr zu tun haben.

Samstag, 31. Januar 2009

Haialarm auf Mallorca

Im Mittelmeer leben etwa 45 Haiarten. Da ist es doch beruhigen, dass Mittelmeer-Haie nur alle 2 Jahre einen Menschen angreifen. Blöd nur, wenn Du dieser Mensch bist.

Freitag, 30. Januar 2009

Pilot fiel aus seinem Flugzeug

Am Freitag wollte der 28 jährige Chinese Bum Peng mit seiner Sportmaschine einen Rundflug über sein Heimatdorf machen. Bei Flugantritt hatte der Pilot 2,8 Promille Alkohol im Blut. So verwundert es nicht, dass er aus seinem Flugzeug fiel als er eine steile kurve geflogen ist. Sein Flugzeug fiel auf ein Reisfeld und brannte ab. Bum Peng selbst ist zum Glück nichts passiert. Mit Ausnahme von starken Kopfschmerzen (Kater o. Sturz - die Ursache ist noch unklar) bleibt ihm die Gewissheit, dass er für die Reparatur der Straße aufkommen muß.

Donnerstag, 29. Januar 2009

Für den Nobelpreis offenbar nicht gut genug

„Er fiel im Oktober 1918, an einem Tag, der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden“: So endet der Roman Im Westen nichts Neues, der heute vor 80 Jahren in die Buchläden kam.

Es ist die Geschichte eines jungen Soldaten im Ersten Weltkrieg: Paul Bäumer wird von der Schulbank weg eingezogen, zusammen mit seiner kompletten Schulklasse. Alle haben sich auf Initiative ihres Lehrers freiwillig gemeldet und können es nicht erwarten, endlich Pulverdampf zu riechen. Doch der Alltag in den Schützengräben ist ernüchternd. Einer nach dem anderen kommen sie zu Tode. Am schlimmsten erwischt es Paul: Er muss so viele Kameraden sterben sehen – und darf d en Krieg am Ende doch nicht überleben.

Dem Autor Erich Maria Remarque verhalf seine Geschichte zu Weltruhm. Die Redewendung All quiet on the Western front – gleichzeitig der Titel der englischen Übersetzung – ist im angelsächsischen Sprachbereich zu einem geflügelten Wort geworden. Noch im Erscheinungsjahr wurde der Roman in 25 Sprachen übertragen; mittlerweile sind es doppelt so viele geworden. Die Zahl der weltweit verkauften Exemplare dürfte bei annähernd 20 Millionen liegen. Den Nobelpreis heimste 1929 jedoch ein anderer Deutscher ein, für einen Roman, den er 28 Jahre zuvor veröffentlicht hatte. Es war Thomas Mann mit seinen Buddenbrooks. Verstehe einer das Stockholmer Komitee: Auch in den Jahren danach ging Erich Maria Remarque bei jeder Literaturnobelpreisverg abe leer aus.

Freitag, 23. Januar 2009

Der Katastrophenglücksfall von Alesund

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die eine Katastrophe auslösen, und gelegentlich sind es Katastrophen, die sich in einen Glücksfall verwandeln. Einen solchen Katastrophenglücksfall erlebte die westnorwegische Hafenstadt Alesund heute vor 105 Jahren.

Zunächst fiel in einer Margarinefabrik eine Petroleumlampe um. Das durch das Fett gut genährte Feuer fraß sich nicht nur durchs Firmengelände, sondern legte sämtliche 850 Holzhäuser der Alesunder Innenstadt in Schutt und Asche. 10 000 Einwohner waren in einer Nacht obdachlos geworden. Zum Glück hatte Norwegen und vor allem die pittoreske Westküste des Landes einen großen Liebhaber im Ausland. Der hieß Wilhelm und war gleichzeitig Kaiser des Deutschen Reiches.

Als er von dem Unglück erfuhr, entsandte er sofort ein Schiff mit Lebensmitteln und Medikamenten in die Stadt, in der er häufig seinen Urlaub verbracht hatte. Drei weitere mit Baumaterial beladene Transportkähne schickte er hinterher. Sämtliche Kosten bestritt der Monarch aus seiner Privatschatulle. Es folgte der Wiederaufbau eines kompletten Stadtzentrums im Jugendstil, weshalb Alesund heute von nicht wenigen Reiseführern als schönster Ort Norwegens bezeichnet wird.

Der letzte deutsche Kaiser ist den Norwegern in weitaus besserem Gedächtnis geblieben als den Weltkriegsverlierern seines Heimatlandes. Zum Dank haben sie in Alesund die größte Straße der Innenstadt nach Wilhelm II. benannt. Bestimmt wird dort auch in vier Tagen, am 27. Januar, der 150. Geburtstag des letzten deutschen Kaisers gefeiert.

Mittwoch, 21. Januar 2009

Wum & Mareike

Sorry Wum, musste sein.

Die Currywurst wird 50


Es war ein verregneter Abend im September 1949, vier Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg, und Herta Heuwer stand sich in ihrem alten Imbisswagen im amerikanisch besetzten Teil von Berlin, im Westen der Stadt, die Beine in den Bauch.



„Es goss kleene Kinderköppe, keen Mensch war in meiner Bude. Aus Langeweile rührte ich Gewürze mit Tomatenmark zusammen, und es schmeckte herrlich“, erzählte die Geschäftsfrau. Wer hätte ahnen können, dass in diesem Moment ein Nationalgericht entstand? Herta Heuwer hatte die Currywurst erfunden.

Knapp zehn Jahre später, am 21. Januar 1959, ließ sie ihr Saucenrezept unter der Nummer 721319 beim Münchner Patentamt als Marke eintragen. Der Name „Chillup“ stand für die Kombination aus Chili und Ketchup. Das genaue Rezept blieb Heuwers Geheimnis. Doch ihre Idee, eine einfache Brühwurst in einer würzigen Tomatentunke zu servieren, verbreitete sich in ganz Deutschland. Ob die Berlinerin wirklich die Erfinderin der Currywurst war oder ob die Kombination nicht doch in Hamburg oder im Ruhrgebiet zuerst entdeckt wurde, ist bis heute umstritten.

Fest steht: Heute, nach 50 Jahren, ist die Currywurst die Nummer eins an Deutschlands Imbissständen. Trotz Döner, Asia-Snacks und Sushi: „Currywurst und Pommes rot-weiß finden sich nach wie vor am häufigsten auf den Speisekarten der Schnellgastronomie“, sagt der Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts CHD Expert, Thilo Lambracht. Rund 800 Millionen Currywürste werden in Deutschland jedes Jahr gefuttert, 70 Millionen davon allein in Berlin. In der Autostadt Wolfsburg geht eine VW-eigene Currywurst über den Tresen, die in der Region legendär ist sich angeblich mindestens so gut verkauft wie der VW Golf.

Bei Konnopke im Prenzlauer Berg in Berlin stehen schon morgens um sechs die ersten Arbeiter für die Wurstschnitzchen an. Der Imbiss unter der Hochbahn an der Schönhauser Allee gilt als der älteste und beste der Stadt. Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder soll hier schon seine Wurst verdrückt haben, ebenso wie der bekannteste Hobbykoch Deutschlands, Talkmaster Alfred Biolek, und Fernsehkoch Tim Mälzer. Überhaupt gehört die Currywurst zum öffentlichen Programm der Prominenz: Politiker zeigen sich gerne beim Biss in die Brühwurst und stellen so ihre Volksnähe unter Beweis.

Denn ursprünglich galt die Currywurst als das „Steak des kleinen Mannes“ - eine massentaugliche Variante des Steaks mit Ketchup, das die amerikanischen Besatzungssoldaten so gerne aßen und das in den 40er und 50er Jahren in Deutschland völlig unbekannt war. Nicht umsonst ist Konnopkes Stand in Berlin nur wochentags von sechs Uhr morgens bis acht Uhr abends geöffnet und bleibt sonntags geschlossen: Die Currywurst ist ein Essen für ehrliche Arbeiter und für Menschen, die fest im Alltag stehen.

„Kommste vonne Schicht, wat schönret gibbet nich als wie Currywurst“, sang Herbert Grönemeyer in den 80ern. Der hemdsärmelige „Tatort“-Kommissar Schimanski ernährte sich von der Currywurst, und seine Kölner Kollegen Ballauf und Schenk haben schon so manchen Fall an ihrer Stamm-Wurstbude am Rhein gelöst. In seiner Novelle „Die Entdeckung der Currywurst“, deren Verfilmung derzeit im Kino läuft, setzte Uwe Timm den Frauen ein Denkmal, die nach dem Krieg einen Großteil des Wiederaufbaus leisteten.

Mittlerweile bekennen sich auch Gourmets und gehobene Schichten zu dem traditionellen Arbeiteressen. In Hamburg gibt es „Currywurst de Luxe“ aus Rehfleisch oder mit Wasabi und Apfelstückchen gefüllt. Auf dem Kollwitzmarkt im Berliner Prenzlauer Berg werden „Currywurst und Schampus“ kredenzt, und vor dem KaDeWe am Wittenbergplatz stammt das Wurstfleisch aus artgerechter Tierhaltung - vom Frittieröl bis zur Sauce ist alles Bio. In Berlin ist die Currywurst derart präsent, dass eine Privatinitiative ihr sogar ein Museum widmen will. Die Verhandlungen dauern allerdings noch an.

Dienstag, 20. Januar 2009

Dreijähriger Adolf Hitler kommt ins Heim

Jetzt greifen die US-Behörden durch: Ein dreijähriger Junge aus New Jersey, den seine Eltern Adolf Hitler genannt haben, kommt in staatliche Fürsorge. Auch seine beiden Schwestern befinden sich inzwischen in offizieller Obhut.

Easton - Beamte holten Adolf Hitler Campbell, 3, und seine Schwester Joycelynn Aryan Nation und Honszlynn Hinler Jeannie von zu Hause ab, wie ein Polizist dem TV-Sender Fox News sagte. Eine Mitarbeiterin des Jugendamts wollte den Grund für die Maßnahme allerdings nicht mitteilen.

"Ich habe mit der Familie seit Jahren zu tun. Was die Kinder anbelangt, sind mir keine Berichte von Missbrauchsfällen bekannt", sagte ein Polizist dem Sender. Die Eltern sollen zu der Maßnahme demnächst vor Gericht angehört werden.

In einem Supermarkt im US-Bundesstaat New Jersey hatte der Vater, der 35-jährige Heath Campbell, im vergangenen Dezember ganz unbedarft eine Torte mit dem Namenszug seines Sohnes bestellt.

"Adolf Hitler" in Sahnelettern auf ihren Backwaren zu sprühen, war für den Leiter der Konditorei des Greenwich ShopRite eine ebenso geschmacklose wie unmögliche Idee. Er lehnte den Auftrag ab. Wenig später griff eine Lokalzeitung das Thema auf.

Auch in Deutschland war im vergangenen Jahr ein ähnlicher Fall bekanntgeworden.

Naja, in einem Land, das einen halb-analphabetischen Ex-Alki zum Präsidenten macht, das in den Schulen die Evolutionstheorie durch die Schöpfungsgeschichte ersetzt, und eine unerreichte Doppelmoral bietet (ich könnte diese Aufzählung noch laaaaaange fortsetzen), wundern mich solche Auswüchse ehrlich gesagt langsam nicht mehr. Wer Dummheit sät, wird absolute Volltrottel ernten.

Was ist der Unterschied zwischen Limone und Limette?

Limone ist der ältere Begriff für die Zitrone, Citrus limon irrtümlicherweise wird heutzutage oft die Limette als Limone bezeichnet. Dagegen ist die Limette eine andere Frucht. Sie ist meist eine Persische Limette oder Tahiti-Limette. Die Limette ist auch eine Zitrusfrucht.

Montag, 19. Januar 2009

»Die Apple-Story«

imagen-tv: der Nachrichtensender bringt »Die Apple-Story« im Vorgriff auf ein wichtiges Datum am 24. Januar....:



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Samstag, 17. Januar 2009

Als Eltern noch um Verständnis gebeten wurden

„Guten Tag, liebe Beat-Freunde. Nun ist es endlich soweit. In wenigen Sekunden beginnt die erste Show im Deutschen Fernsehen, die nur für Euch gemacht ist“, begrüßte Wilhelm Wieben die jugendlichen Zuschauer der ersten Beat Club-Sendung. Für die besorgten Eltern schob der spätere Tagesschau-Sprecher gleich eine Erklärung hinterher: „Sie aber, meine Damen und Herren, die Sie Beat-Musik nicht mögen, bitten wir um Ihr Verständnis: Es ist eine Live-Sendung mit jungen Leuten, für junge Leute. Und nun geht's los!“ Und wie es losging! Jimi Hendrix trat dort auf, The Who, Deep Purple, Black Sabbath und so ziemlich alles, was in der Rockmusik Rang und Namen hatte.

Am 25. September 1965 wurde die erste Sendung live ausgestrahlt. Bis Dezember 1972 folgten 82 weitere. Alle wurden von Uschi Nerke moderiert, die den richtigen Draht zu Musikern und Publikum fand und auch gutes Englisch sprach. Die diese Woche Mittwoch vor 65 Jahren Geborene durfte auch durch die Nachfolgesendung, den Musikladen, führen. Dabei wurde sie wie schon im Beat-Club von einem männlichen Co-Moderator unterstützt. Eine Entschuldigung bei den Eltern war angesichts der neuen, deutlich zahmeren Sendung nicht mehr nötig. Oder die Senioren waren inzwischen altersmilde geworden … 1980 wurde dann auch der Musikladen eingestellt.

Heute moderiert Uschi Nerke ihre eigene Radiosendung, die jeden Samstag von 13 bis 15 Uhr auf Radio Bremen 1 ausgestrahlt wird. Der Titel lautet natürlich: Beat Club.

Freitag, 16. Januar 2009

Boozed News!

Und diesmal mit den V8-Pissern! Pommesgabeln hoch!

Hier noch ein paar Impressionen:

Gefahrene Kilometer: 2820 km, Kosten Fähre: 110,- Euro hin, 276,- Pfund (306,- Euro) zurück, Frühstück: 7,35 Pfund (all you can eat).



Besonderer Dank an: wa wen als 1stes wohl? Genau! Schatzi! ;-) und dann: das gute Sony Navi mit der lasziven Stimme die uns so gern an der Nase herumgeführt hat, mein heiß geliebtes iPhone, t-Online web'n'walk Roaming DayPass, Mc Donalds, Burger-King, PremierInn, P&O Ferries, allen netten Engländer(n) und -innen "U bought a fucking bargain!", How i´m driving? Call 0800-FUCKU!, Fucking Fuck!, "do you want porridge to your breakfast? Würg!!!), Costa Coffee, und alle die ich vergessen habe (besonders die, die die Stellung gehalten haben während wir unterwegs waren!)



Suchbild, was fehlt hier?: