„Am dreißigsten Mai ist der Weltuntergang, wir leben nicht, wir leben nicht mehr lang“: So heißt es in einem unserer deutschen Trinklieder. Bis es so weit ist, sollten Sie vorher einmal auf der Internet-Seite www.stupidedia.org vorbeischauen und in der Suchleiste den Begriff 'Weltuntergang' eingeben. Es erscheint folgender Text: „Ein Weltuntergang ist das Gegenteil des Weltaufgangs. Immer 5,34 Minuten nach dem Sonnenuntergang wird der Weltuntergang erwartet. Weltuntergangs-Prophezeiungen gibt es bereits seit der Antike; sie werden sowohl von Philosophen vorhergesagt als auch von der Mathematik berechnet.“
So weit, so wissenschaftlich. Allerdings räumen die Betreiber des Portals auch ein: „Was während und nach dem Untergang mit der Welt passiert, konnte bisher noch nicht eindeutig nachgewiesen werden.“ Hier deckt sich das Enzyklopädie-Wissen wieder mit dem überlieferten Volksgut, denn in unserem eingangs zitierten Lied heißt es am Ende: „Doch keiner weiß in welchem Jahr, und das ist wunderbar. Wir sind vielleicht noch lange hier, und darauf trinken wir.“
Der Berechtigung, die Sorge um den jüngsten Tag in Mehr- oder sogar Hochprozentigem zu ertränken, geben die Stupedisten mit dem Abschlusssatz ihres apokalyptischen Eintrags weitere Nahrung: „In aller Regel fallen Weltuntergänge dann aber leider doch aus oder werden einfach verschoben.“
Freitag, 30. Mai 2008
Donnerstag, 22. Mai 2008
Welche 3 Staaten hatten Interesse an der Bergung der Titanic?
1. USA, wegen des Schmucks in den Tresoren.
2. UdSSR, wegen des Stahls
3. DDR, wegen der Kapelle, die bis zum Untergang spielte.
2. UdSSR, wegen des Stahls
3. DDR, wegen der Kapelle, die bis zum Untergang spielte.
Mittwoch, 7. Mai 2008
1 Apple = 4 Dells
Vor rund 10 Jahren, am 6. Oktober 1997, wurde Michael Dell, Gründer und Besitzer von Dell, gefragt, was er tun würde, wenn er für Apple verantwortlich wäre. Steve Jobs war gerade zurückgekehrt und hatte die Apple-Fans mit etlichen unpopulären Maßnahmen konfrontiert, und die IT-Branche wagte kaum an den Wideraufstieg der Oldies aus Cupertino zu glauben. Dell antwortete: »Was ich tun würde? Ich würde es dichtmachen und den Anlegern ihr Geld zurückzugeben.«
Am 16. Januar 2006 schrieb ein hörbar befriedigter Steve Jobs eine E-Mail an seine Mitarbeiter: »Es stellt sich heraus, daß Michael Dells Vorhersage der Zukunft nicht perfekt war: heute ist Apple mehr wert als Dell. Die Börse geht auf und ab, und die Dinge mögen morgen wieder anders aussehen, aber ich dachte, das sei eine Erinnerung wert. Steve.« Das damals Unglaubliche war geschehen: Apples Aktien waren 72,13 Milliarden Dollar wert - Dells dagegen nur 71,97 Milliarden Dollar. 18 Monate später, am 27. Juni 2007, war Apple an der Börse doppelt soviel wert wie Dell (127,81 Milliarden vs. 63,65 Milliarden Dollar), und am 6. Dezember 2007 das Dreifache (165,66 Milliarden vs. 54,43 Milliarden Dollar).
Und seit dem 1. Mai 2008 hat sich Apples Wert gegenüber dem von Dell vervierfacht: 158,66 Milliarden vs. 38,97 Milliarden Dollar. Apples Aktien sind - mit Einbrüchen - kontinuierlich gestiegen, Dells Aktien sind gefallen.
Trotzdem ist Michael Dell dreimal so reich wie Steve Jobs. Dell ist Amerikas PC-Bauer Nr. 1 mit einem Marktanteil von über 30 Prozent, Apple dagegen ist Nr. 4 mit knapp 7 Prozent Marktanteil. Woher stammt also der Riesenunterschied in der Marktkapitalisierung, fragt Fortune? Es habe mit Apples Innvovationsfreude, Integrationsfähigkeit und Kundendienst zu tun, meint das Wirtschaftsblatt - mehr aber noch mit den Profiten: Apple hat ca. dreifach höhere Gewinnmargen als Dell (15 % vs. 5 % bzw. 19 % vs. 6 %). Mit anderen Worten: Dell verkauft erheblich mehr Computer, aber Apple macht erheblich mehr Gewinn an jedem verkauften Computer.
Aber soweit man hört, wird Dell nicht dichtgemacht…
Am 16. Januar 2006 schrieb ein hörbar befriedigter Steve Jobs eine E-Mail an seine Mitarbeiter: »Es stellt sich heraus, daß Michael Dells Vorhersage der Zukunft nicht perfekt war: heute ist Apple mehr wert als Dell. Die Börse geht auf und ab, und die Dinge mögen morgen wieder anders aussehen, aber ich dachte, das sei eine Erinnerung wert. Steve.« Das damals Unglaubliche war geschehen: Apples Aktien waren 72,13 Milliarden Dollar wert - Dells dagegen nur 71,97 Milliarden Dollar. 18 Monate später, am 27. Juni 2007, war Apple an der Börse doppelt soviel wert wie Dell (127,81 Milliarden vs. 63,65 Milliarden Dollar), und am 6. Dezember 2007 das Dreifache (165,66 Milliarden vs. 54,43 Milliarden Dollar).
Und seit dem 1. Mai 2008 hat sich Apples Wert gegenüber dem von Dell vervierfacht: 158,66 Milliarden vs. 38,97 Milliarden Dollar. Apples Aktien sind - mit Einbrüchen - kontinuierlich gestiegen, Dells Aktien sind gefallen.
Trotzdem ist Michael Dell dreimal so reich wie Steve Jobs. Dell ist Amerikas PC-Bauer Nr. 1 mit einem Marktanteil von über 30 Prozent, Apple dagegen ist Nr. 4 mit knapp 7 Prozent Marktanteil. Woher stammt also der Riesenunterschied in der Marktkapitalisierung, fragt Fortune? Es habe mit Apples Innvovationsfreude, Integrationsfähigkeit und Kundendienst zu tun, meint das Wirtschaftsblatt - mehr aber noch mit den Profiten: Apple hat ca. dreifach höhere Gewinnmargen als Dell (15 % vs. 5 % bzw. 19 % vs. 6 %). Mit anderen Worten: Dell verkauft erheblich mehr Computer, aber Apple macht erheblich mehr Gewinn an jedem verkauften Computer.
Aber soweit man hört, wird Dell nicht dichtgemacht…
Dienstag, 6. Mai 2008
Ein Roter fährt schwarz
Vor 250 Jahren wurde der Revolutionär Maximilien Robespierre geboren, vor 65 Jahren Andreas Baader, der Gründer der Baader-Meinhof-Bande, aus der später die RAF hervorging. Ein französischer Radikaler, der mit Hilfe der Guillotine regierte, und ein deutscher Terrorist – keine dankbaren Figuren für einen Blog, selbst wenn ein markantes Kalenderjubiläum dazu einlädt. Da greifen wir doch lieber auf einen etwas unrunderen Geburtstag eines unverdächtigen Zeitgenossen zurück:
Heute wird Tony Blair 55. Doch ganz so weiß ist – vom Politischen einmal abgesehen, wovon sein Nachfolger und Labour-Parteigenosse Gordon Brown ein Lied singen kann – die Weste von Großbritanniens seit einem Jahr privatisierendem Ex-Premierminister nicht mehr. Kürzlich wurde er in einem Expresszug zum Flughafen London-Heathrow ohne gültigen Fahrschein erwischt.
Der arme Tony hatte leider kein Bargeld dabei, um sich vor Fahrtantritt ein Ticket ziehen zu können. Normalerweise zieht das eine saftige Geldbuße nach sich, doch der Kontrolleur verzichtete auf eine Strafe. Auch das Angebot von Blairs Leibwächtern, für das Ticket aufzukommen, schlug er aus. Blair durfte gratis fahren.
Ob Britanniens Bürger dieses Vorkommnis als Präzedenzfall werten und in Berufung auf das Gleichbehandlungsrecht in U-Bahnen und Expresszügen künftig nur noch schwarz fahren werden?
Heute wird Tony Blair 55. Doch ganz so weiß ist – vom Politischen einmal abgesehen, wovon sein Nachfolger und Labour-Parteigenosse Gordon Brown ein Lied singen kann – die Weste von Großbritanniens seit einem Jahr privatisierendem Ex-Premierminister nicht mehr. Kürzlich wurde er in einem Expresszug zum Flughafen London-Heathrow ohne gültigen Fahrschein erwischt.
Der arme Tony hatte leider kein Bargeld dabei, um sich vor Fahrtantritt ein Ticket ziehen zu können. Normalerweise zieht das eine saftige Geldbuße nach sich, doch der Kontrolleur verzichtete auf eine Strafe. Auch das Angebot von Blairs Leibwächtern, für das Ticket aufzukommen, schlug er aus. Blair durfte gratis fahren.
Ob Britanniens Bürger dieses Vorkommnis als Präzedenzfall werten und in Berufung auf das Gleichbehandlungsrecht in U-Bahnen und Expresszügen künftig nur noch schwarz fahren werden?
Freitag, 25. April 2008
Aufgefallen
Blöde Ideen!!!
1. Toilettenpapier mit "Image-Effekt" (Renova) in Grün, Orange, Rot oder Schwarz und mit Blütenduft. Drei Rollen kosten 10,75 €! Dafür steckt das Edel-Wischpapier in einer eleganten Geschenkbox - als Mitbringsel, oder was???
2. Holzsarg für Eheringe. Die US-Unternehmerin Jill Testa hat eine 15 cm Box kreiert, ausgeschlagen mit Samt. Darin kann man nach der Scheidung seinen Ehering vergraben. Für diese kleine Genugtuung zahlen sie 19 € - und werfen echtes Gold weg, na toll.
Gute Ideen!!!
1. Anti-Alkohol-Auto. Automobilhersteller Volvo plant, einen Pustetester (Alcoguard) einzubauen. Bevor der Wagen gestartet werden kann, muss der Fahrer in ein Röhrchen blasen. Überschreitet er den zulässigen Alkoholwert, blockiert die Zündung.
2. Gepolsterte Laternen. Weil immer mehr Fußgänger beim SMS-Schreiben gegen die Lampen laufen, haben britische Behörden jetzt reagiert. In London wurden Laternen mit Gummimatten gepolster.
1. Toilettenpapier mit "Image-Effekt" (Renova) in Grün, Orange, Rot oder Schwarz und mit Blütenduft. Drei Rollen kosten 10,75 €! Dafür steckt das Edel-Wischpapier in einer eleganten Geschenkbox - als Mitbringsel, oder was???
2. Holzsarg für Eheringe. Die US-Unternehmerin Jill Testa hat eine 15 cm Box kreiert, ausgeschlagen mit Samt. Darin kann man nach der Scheidung seinen Ehering vergraben. Für diese kleine Genugtuung zahlen sie 19 € - und werfen echtes Gold weg, na toll.
Gute Ideen!!!
1. Anti-Alkohol-Auto. Automobilhersteller Volvo plant, einen Pustetester (Alcoguard) einzubauen. Bevor der Wagen gestartet werden kann, muss der Fahrer in ein Röhrchen blasen. Überschreitet er den zulässigen Alkoholwert, blockiert die Zündung.
2. Gepolsterte Laternen. Weil immer mehr Fußgänger beim SMS-Schreiben gegen die Lampen laufen, haben britische Behörden jetzt reagiert. In London wurden Laternen mit Gummimatten gepolster.
Montag, 21. April 2008
Ein Schweizer bittet um Asyl – in den USA!
Die Gründe, warum ein Schweizer die Vereinigten Staaten um politisches Asyl ersucht, verortet man in einem fernen Jahrhundert. Schließlich war es die Schweiz, die sich Emigranten und Flüchtlingen aus den Nachbarländern immer wieder als Exilland aussuchten. Der Mann, um den es heute geht, hatte sich eines derart schwerwiegenden Verbrechens schuldig gemacht, dass er sich offenbar erst jenseits des großen Teichs vor den Klauen der eidgenössischen Justiz sicher fühlte. Was aber hatte Christoph Meili so Schlimmes getan?
Er hatte das Schweizer Bankgeheimnis verletzt! In seinem Job als Nachtwächter bei der Schweizerischen Bankgesellschaft schnüffelte Meili widerrechtlich in einem Container, der zum Schreddern bestimmt war. Einige der dort zur Vernichtung abgelegten Belege nahm er sogar mit nach Hause. Diese dokumentierten so genannte nachrichtenlose Vermögen von Kunden, die ihre Einlagen niemals abgeholt hatten. Konnten sie auch nicht, denn sie waren inzwischen Opfer des Völkermordes der deutschen Nationalsozialisten an den europäischen Juden geworden. Davon profitierten die Schweizer Finanzinstitute, bei denen sie ihr Vermögen deponiert hatten. Das nicht abgeholte Geld ging ins Eigentum der Banken über. Erst Meilis Zivilcourage und die Weitergabe der belastenden Dokumente an jüdische Opferorganisationen machte die Aufdeckung dieses Skandals möglich.
Heute wird Christoph Meili, der immer noch in den USA lebt, vierzig Jahre alt.
Er hatte das Schweizer Bankgeheimnis verletzt! In seinem Job als Nachtwächter bei der Schweizerischen Bankgesellschaft schnüffelte Meili widerrechtlich in einem Container, der zum Schreddern bestimmt war. Einige der dort zur Vernichtung abgelegten Belege nahm er sogar mit nach Hause. Diese dokumentierten so genannte nachrichtenlose Vermögen von Kunden, die ihre Einlagen niemals abgeholt hatten. Konnten sie auch nicht, denn sie waren inzwischen Opfer des Völkermordes der deutschen Nationalsozialisten an den europäischen Juden geworden. Davon profitierten die Schweizer Finanzinstitute, bei denen sie ihr Vermögen deponiert hatten. Das nicht abgeholte Geld ging ins Eigentum der Banken über. Erst Meilis Zivilcourage und die Weitergabe der belastenden Dokumente an jüdische Opferorganisationen machte die Aufdeckung dieses Skandals möglich.
Heute wird Christoph Meili, der immer noch in den USA lebt, vierzig Jahre alt.
Donnerstag, 17. April 2008
Die Frage nach dem Warum
„Man muss leben, als hätte man hundertfünfzig Jahre Zeit“; empfahl der Schriftsteller, der heute 111 Jahre alt geworden wäre, denn „Hast ist der Feind des Lebens.“ Dass die Menschen nicht so viel von dem kostbaren Gut zur Verfügung haben, wusste Thornton Wilder nur allzu gut. Nicht von ungefähr beginnt sein erfolgreichster Roman Die Brücke von San Luis Rey – er erschien 1927 und hielt drei Monate lang die Spitzenposition der US-Bestsellerliste – mit diesem Satz:
„Freitag, den 2. Juli 1714, um die Mittagsstunde, riss die schönste Brücke in ganz Peru und stürzte fünf Reisende hinunter in den Abgrund.“
Im weiteren Verlauf der Geschichte lässt der Autor den Mönch Juniper die Lebensgeschichte der Opfer aufzeichnen. Aus dessen Nachforschungen ergibt sich einiges an Interessantem – nur keine schlüssige Erklärung für den scheinbar willkürlichen Tod der Fünf.
Dem Leser bleibt allein das Wissen, dass wir alle einmal sterben müssen – und als Trost vielleicht diese Erkenntnis am Ende des Buches: „Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten, und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe – das einzig Bleibende, der einzige Sinn.“ Sterben musste auch Thornton Wilder einmal. Er tat das am 7. Dezember 1975. Geblieben sind uns seine Bücher.
„Freitag, den 2. Juli 1714, um die Mittagsstunde, riss die schönste Brücke in ganz Peru und stürzte fünf Reisende hinunter in den Abgrund.“
Im weiteren Verlauf der Geschichte lässt der Autor den Mönch Juniper die Lebensgeschichte der Opfer aufzeichnen. Aus dessen Nachforschungen ergibt sich einiges an Interessantem – nur keine schlüssige Erklärung für den scheinbar willkürlichen Tod der Fünf.
Dem Leser bleibt allein das Wissen, dass wir alle einmal sterben müssen – und als Trost vielleicht diese Erkenntnis am Ende des Buches: „Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten, und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe – das einzig Bleibende, der einzige Sinn.“ Sterben musste auch Thornton Wilder einmal. Er tat das am 7. Dezember 1975. Geblieben sind uns seine Bücher.
Freitag, 11. April 2008
Seelachs
Sag mal Holger, schäms`te Dich nit hier halb nackt ins Lokal zu kommen, ohne Hose und Unterhose?
Ach ich hatt doch die Fischvergiftung!
Was?
Vom Seelachs
Wie Bitte?
Ei, vom Seelachs
Und das ist der Grund warum du seit sechs Wochen nicht Auf der Arbeit warst?
Soll ich denen das zumuten, ohne Hose?
Du schuldest den Arbeitskollegen schon fast dreitausend Mark
Ja hab du mal so´ne Fischvergiftung
Und was ist mit deiner Frau und deinen Kindern, willst du die nicht mal wieder in die Arme nehmen?
Aber doch nicht mit der Fischvergiftung
Das klingt fast wie ne Ausrede
Haha haha
Was?
Haha haha
Ja Holger, was ist denn los mit dir?
Ei, ich hatt doch die Fischvergiftung.
Ja von mir aus!
Nee, vom Seelachs
Du sprichst auch so komisch, fast Mannheimerisch!
Ja da kam doch der Fisch her!
Was?
Ei, der Seelachs
Holger!
Jaha?
Ich glaub, du mußt mal zum Arzt!
Was soll der denn machen, bei der Vergiftung?
Ja, wie stellst du dir das denn jetzt weiter vor?
Warten
Was?
Warten
Auf was?
Bis alles draus ist
Was denn?
Na, das Gift!
Und solang ziehst du dir keine Hose mehr an?
Um Gotteswillen, bei der Vergiftung!
Ich möcht echt mal wissen, was das bei dir ausgelöst hat.
Ei, der Seelachs
Ach ich hatt doch die Fischvergiftung!
Was?
Vom Seelachs
Wie Bitte?
Ei, vom Seelachs
Und das ist der Grund warum du seit sechs Wochen nicht Auf der Arbeit warst?
Soll ich denen das zumuten, ohne Hose?
Du schuldest den Arbeitskollegen schon fast dreitausend Mark
Ja hab du mal so´ne Fischvergiftung
Und was ist mit deiner Frau und deinen Kindern, willst du die nicht mal wieder in die Arme nehmen?
Aber doch nicht mit der Fischvergiftung
Das klingt fast wie ne Ausrede
Haha haha
Was?
Haha haha
Ja Holger, was ist denn los mit dir?
Ei, ich hatt doch die Fischvergiftung.
Ja von mir aus!
Nee, vom Seelachs
Du sprichst auch so komisch, fast Mannheimerisch!
Ja da kam doch der Fisch her!
Was?
Ei, der Seelachs
Holger!
Jaha?
Ich glaub, du mußt mal zum Arzt!
Was soll der denn machen, bei der Vergiftung?
Ja, wie stellst du dir das denn jetzt weiter vor?
Warten
Was?
Warten
Auf was?
Bis alles draus ist
Was denn?
Na, das Gift!
Und solang ziehst du dir keine Hose mehr an?
Um Gotteswillen, bei der Vergiftung!
Ich möcht echt mal wissen, was das bei dir ausgelöst hat.
Ei, der Seelachs
Mittwoch, 9. April 2008
Kleiner Spaß am Rande....
Laut einer Studie wurde festgestellt das Hannover die Rattenreichste Stadt Niedersachsens ist... Das heißt auf jeden Bewohner kommen 3,4 Ratten.
Na dann viel Spaß mit den neuen Haustieren!
Na dann viel Spaß mit den neuen Haustieren!
Dienstag, 1. April 2008
April, April!
Während heute, am 1. April, mehr oder weniger geistreiche Aprilstreiche die Runde machen, ist diese Meldung hier kein Witz:
heute vor 32 Jahren, am 1. April 1976, wurde die Firma Apple von Steve Jobs and Steve Wozniak gegründet. Das Startkapital bestand aus Steve Jobs VW-Bus und Woz’s Taschenrechner. Heute ist Apple an der Börse über 126 Milliarden Dollar wert. »Wir dachten, es sei lustig, ein Unternehmen zum April-Foolsday zu gründen«, sagte Jobs einmal in einem Interview
Übrigens - die Erklärung, warum diese erste Meldung heute so spät kommt, ist ganz einfach: Google hat die »custom time« eingeführt und damit das Konzept der »Pünktlichkeit« revolutioniert. Mögliche Kausalitätsprobleme werden durch den Einsatz eines Web-basierten »e-flux capacitor« umgangen.
heute vor 32 Jahren, am 1. April 1976, wurde die Firma Apple von Steve Jobs and Steve Wozniak gegründet. Das Startkapital bestand aus Steve Jobs VW-Bus und Woz’s Taschenrechner. Heute ist Apple an der Börse über 126 Milliarden Dollar wert. »Wir dachten, es sei lustig, ein Unternehmen zum April-Foolsday zu gründen«, sagte Jobs einmal in einem Interview
Übrigens - die Erklärung, warum diese erste Meldung heute so spät kommt, ist ganz einfach: Google hat die »custom time« eingeführt und damit das Konzept der »Pünktlichkeit« revolutioniert. Mögliche Kausalitätsprobleme werden durch den Einsatz eines Web-basierten »e-flux capacitor« umgangen.
Mittwoch, 26. März 2008
Der Ein-Cent-Millionär....
...könnte noch nicht einmal Straßenbahn fahren.
Warum?
Alle Ein-Cent-Stücke in Europa sind zusammen 157 Millionen Euro wert. Dieser Reichtum würde einem aber nichts nützen, wenn man z.B. in Berlin versucht damit ein S-Bahn Ticket zu kaufen. Dort darf das Zugpersonal keine Beträge über zehn Cent in Ein-Cent-Münzen annehmen. Das heißt also als Ein-Cent-Millionär müßten man draußen bleiben.
Das zu dem Thema Geld ist Geld... ;-)
In diesem Sinne sollten wir uns doch lieber auf die großen Scheine besinnen.... aber da kommt mir der 500 Euro Schein Millionär in den Sinn.... ;-)
Warum?
Alle Ein-Cent-Stücke in Europa sind zusammen 157 Millionen Euro wert. Dieser Reichtum würde einem aber nichts nützen, wenn man z.B. in Berlin versucht damit ein S-Bahn Ticket zu kaufen. Dort darf das Zugpersonal keine Beträge über zehn Cent in Ein-Cent-Münzen annehmen. Das heißt also als Ein-Cent-Millionär müßten man draußen bleiben.
Das zu dem Thema Geld ist Geld... ;-)
In diesem Sinne sollten wir uns doch lieber auf die großen Scheine besinnen.... aber da kommt mir der 500 Euro Schein Millionär in den Sinn.... ;-)
Sonntag, 23. März 2008
Verbesserungsvorschlag für's Leben:
Das Leben sollte mit dem Tod beginnen - und nicht andersherum!
Stell dir das mal vor:
Du liegst six feet under, es ist dunkel und muffig und dann gräbst du dich dem Licht entgegen. Dort angekommen gehst du ins Altersheim und wirst dann rausgeschmissen, wenn du zu jung wirst, spielst danach ein paar Jahre Golf bei fetter Rente, kriegst eine goldene Uhr und fängst gaaaanz laaangsam an zu arbeiten. Nachdem du damit durch bist, gehts auf die Uni. Du hast inzwischen genug Geld, um das Studentenleben in Saus und Braus zu genießen, nimmst Drogen, hast nix als Frauen im Kopf und säufst dir ständig die Hucke voll. Wenn du davon so richtig stumpf geworden bist, wird es Zeit für die Schule. In der Schule wirst du von Jahr zu Jahr blöder, bis Du schließlich auch hier rausfliegst. Danach spielst du ein paar Jahre im Sandkasten, anschließend dümpelst du neun Monate in einer Gebärmutter herum und beendest dein Leben als Orgasmus!
Wär das nicht super?! ;)
Stell dir das mal vor:
Du liegst six feet under, es ist dunkel und muffig und dann gräbst du dich dem Licht entgegen. Dort angekommen gehst du ins Altersheim und wirst dann rausgeschmissen, wenn du zu jung wirst, spielst danach ein paar Jahre Golf bei fetter Rente, kriegst eine goldene Uhr und fängst gaaaanz laaangsam an zu arbeiten. Nachdem du damit durch bist, gehts auf die Uni. Du hast inzwischen genug Geld, um das Studentenleben in Saus und Braus zu genießen, nimmst Drogen, hast nix als Frauen im Kopf und säufst dir ständig die Hucke voll. Wenn du davon so richtig stumpf geworden bist, wird es Zeit für die Schule. In der Schule wirst du von Jahr zu Jahr blöder, bis Du schließlich auch hier rausfliegst. Danach spielst du ein paar Jahre im Sandkasten, anschließend dümpelst du neun Monate in einer Gebärmutter herum und beendest dein Leben als Orgasmus!
Wär das nicht super?! ;)
Mittwoch, 19. März 2008
Warum der Frühling schon morgen beginnt
In manchen Kalendern und auf nicht wenigen Internetseiten ist zu lesen, dass übermorgen der Frühling beginnt. Die schlechte Nachricht: Das stimmt nicht. Die gute: Er beginnt schon morgen. In aller Herrgottsfrühe, um 6 Uhr 48 mitteleuropäischer Zeit, wird es so weit sein.
Nacht und Tag sind an diesem Datum exakt gleich lang. Von nun an verschiebt sich dieses Verhältnis zugunsten des Tages – bis wir am 22. September um 17 Uhr 44 wieder eine Tag- und Nachtgleiche haben.
Schuld daran, dass in diesem Jahr am 20. und nicht am 21. März der Frühling beginnt, ist jedoch die durch vier teilbare Jahreszahl: Das eingeschobene Schaltjahr 2008 hat den Frühlingsanfang um 24 Stunden nach vorne verlegt.
Nacht und Tag sind an diesem Datum exakt gleich lang. Von nun an verschiebt sich dieses Verhältnis zugunsten des Tages – bis wir am 22. September um 17 Uhr 44 wieder eine Tag- und Nachtgleiche haben.
Schuld daran, dass in diesem Jahr am 20. und nicht am 21. März der Frühling beginnt, ist jedoch die durch vier teilbare Jahreszahl: Das eingeschobene Schaltjahr 2008 hat den Frühlingsanfang um 24 Stunden nach vorne verlegt.
Montag, 10. März 2008
Mal ein bißchen was zum Nachdenken...
Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen,
jemanden gehen zu lassen,
wissen, wann es Abschied nehmen heißt.
Nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Weg stehen,
was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben.
jemanden gehen zu lassen,
wissen, wann es Abschied nehmen heißt.
Nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Weg stehen,
was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben.
Freitag, 7. März 2008
ACHTUNG! Am 8. März ist Internationaler Tag der Frauen
Die Doppel-X-Chromosome der Frauen beweisen es eindeutig:
Die Mangelexemplare wurden zweimal durchgestrichen. Auch der Bibel nach war das weibliche Geschlecht im ursprünglichen Schöpfungsplan gar nicht vorgesehen und musste erst noch umständlich aus einer Rippe geschnitzt werden.
Macht aber nichts. Denn es ist ja trotzdem schön, dass es sie gibt, und das sollte man feiern.
Die Mangelexemplare wurden zweimal durchgestrichen. Auch der Bibel nach war das weibliche Geschlecht im ursprünglichen Schöpfungsplan gar nicht vorgesehen und musste erst noch umständlich aus einer Rippe geschnitzt werden.
Macht aber nichts. Denn es ist ja trotzdem schön, dass es sie gibt, und das sollte man feiern.
Sonntag, 2. März 2008
Nur diesen Sonntag:
Wattölympiade in Norddeutschland
Wilkommen bei der Wattölympiade in Brunsbüttel.
Die beliebtesten Sportarten bei der diesjährigen Wattölympiade sind:
- Muschelnkuscheln
- Kugelfischstoßen
- Tangziehen
- Forelle blauschlagen
- 50 Meter Wattrobben
- 400 Meter Marianengraben
- Fischtennis
- Sprottenwandklettern
und vor allem:
- Wurmspringen vom 5 Meterwurm
Eröffnet wird die veranstaltung mit einem Basketquallenturnier des 2.BQV Weroderwatt 05.
Auch für die kleinen Gäste ist gesorgt.
Während sich die Eltern hemmungslosem Treiben und übermässigem Alkoholmissbrauchs hingeben, können die lieben Kleinen beim Seepferdchenhüpfen mitmachen, oder in der Krabbengruppe abgegeben werden. Sollte dann immer noch Langeweile herrschen, steht immer noch der Streichelzoo bereit, in welchem sich kuschellige Stachelrochen, Zitteraale und natürlich Moränen und Riffhaie der kleinen annehmen werden.
Durch das Programm führt der durch Funk und Tiefsee bekannte Karpfen Schmidt.
Für das leibliche Wohl stehen reichlich Salzwasser und Seegurkensalat bereit.
Wir würden uns freuen, neben tausenden anderen, auch Sie bei der Wattölympiade begrüssen zu dürfen. Die überteuerten Eintritts- und Startgelder werden wir natürlich keinem Wohltätigen Zweck zuführen, sondern einzig und allein der alkoholischen Grundversorgung des Teams der HO´s zu Gute führen.
Frei nach dem Motto:
Ich saufe,
Du säufst,
ersaufen...
bis bald!
Wilkommen bei der Wattölympiade in Brunsbüttel.
Die beliebtesten Sportarten bei der diesjährigen Wattölympiade sind:
- Muschelnkuscheln
- Kugelfischstoßen
- Tangziehen
- Forelle blauschlagen
- 50 Meter Wattrobben
- 400 Meter Marianengraben
- Fischtennis
- Sprottenwandklettern
und vor allem:
- Wurmspringen vom 5 Meterwurm
Eröffnet wird die veranstaltung mit einem Basketquallenturnier des 2.BQV Weroderwatt 05.
Auch für die kleinen Gäste ist gesorgt.
Während sich die Eltern hemmungslosem Treiben und übermässigem Alkoholmissbrauchs hingeben, können die lieben Kleinen beim Seepferdchenhüpfen mitmachen, oder in der Krabbengruppe abgegeben werden. Sollte dann immer noch Langeweile herrschen, steht immer noch der Streichelzoo bereit, in welchem sich kuschellige Stachelrochen, Zitteraale und natürlich Moränen und Riffhaie der kleinen annehmen werden.
Durch das Programm führt der durch Funk und Tiefsee bekannte Karpfen Schmidt.
Für das leibliche Wohl stehen reichlich Salzwasser und Seegurkensalat bereit.
Wir würden uns freuen, neben tausenden anderen, auch Sie bei der Wattölympiade begrüssen zu dürfen. Die überteuerten Eintritts- und Startgelder werden wir natürlich keinem Wohltätigen Zweck zuführen, sondern einzig und allein der alkoholischen Grundversorgung des Teams der HO´s zu Gute führen.
Frei nach dem Motto:
Ich saufe,
Du säufst,
ersaufen...
bis bald!
Samstag, 1. März 2008
Zitat zum Wochenende:
Wenn du dich nicht mit guten Leuten umgibst, hast du nichts, woraus du Charakter entwickeln kannst.
Freitag, 29. Februar 2008
Ein Datum, das es nicht einmal alle vier Jahre gibt...
Eigentlich wäre der Februar gestern zu Ende gegangen. Da aber 2008 ein Schaltjahr ist, müssen wir den kältesten Monat noch einen Tag länger aushalten. Eingeführt hatte den Extratag Julius Cäsar bereits im Jahr 46 vor Christus: Seine Astronomen hatten wie schon zuvor die alten Ägypter erkannt, dass das Jahr nicht nur 365 Tage, sondern dazu noch sechs Stunden länger dauerte.
Die summierten sich alle vier Jahre zu einem vollen Tag. Der wurde im Julianischen Kalender in jedem glatt durch vier teilbaren Jahr eingefügt. Das wäre alles wunderbar gewesen, wenn das Jahr tatsächlich volle sechs Stunden länger gedauert hätte. Es waren aber nur 5 Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden. Die Folge war, dass sich der Frühlingsbeginn immer weiter nach vorne schob.
Im Jahr 1582 zog Papst Gregor XIII. die Notbremse. Am 4. Oktober verkündete er, dass die nächsten zehn Tage einfach ausfallen würde, und nach dem nächsten Erwachen alle Kalender gefälligst auf den 15. zu stellen seien. Das half schon ganz ordentlich. Letzte Unstimmigkeiten wurden beseitigt, indem jedes Jahr mit zwei Nullen am Ende, das sich nicht ohne Rest durch 400 teilen lässt, als Schaltjahr ausfiel.
Klingt das zu kompliziert? Dann versuche ich, dies an einem Beispiel zu erläutern: 1700, 1800 und 1900 gab es keinen 29. Februar, 2000 sehr wohl, und alle durch vier teilbare Jahre wie das aktuelle haben dieses Datum sowieso.
Die summierten sich alle vier Jahre zu einem vollen Tag. Der wurde im Julianischen Kalender in jedem glatt durch vier teilbaren Jahr eingefügt. Das wäre alles wunderbar gewesen, wenn das Jahr tatsächlich volle sechs Stunden länger gedauert hätte. Es waren aber nur 5 Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden. Die Folge war, dass sich der Frühlingsbeginn immer weiter nach vorne schob.
Im Jahr 1582 zog Papst Gregor XIII. die Notbremse. Am 4. Oktober verkündete er, dass die nächsten zehn Tage einfach ausfallen würde, und nach dem nächsten Erwachen alle Kalender gefälligst auf den 15. zu stellen seien. Das half schon ganz ordentlich. Letzte Unstimmigkeiten wurden beseitigt, indem jedes Jahr mit zwei Nullen am Ende, das sich nicht ohne Rest durch 400 teilen lässt, als Schaltjahr ausfiel.
Klingt das zu kompliziert? Dann versuche ich, dies an einem Beispiel zu erläutern: 1700, 1800 und 1900 gab es keinen 29. Februar, 2000 sehr wohl, und alle durch vier teilbare Jahre wie das aktuelle haben dieses Datum sowieso.
Donnerstag, 28. Februar 2008
Der Mann, der Billy the Kid erschoss
Das Album Pat Garrett & Billy the Kid ist eines der schwächsten von Bob Dylan. Es bildete den Soundtrack zum gleichnamigen Western – in dem der Liedermacher übrigens eine Nebenrolle spielt – und erhielt dadurch mehr Beachtung, als es eigentlich verdiente.
Ein Song brachte es sogar zu Weltruhm: Knocking on Heaven's Door haben seitdem zahlreiche Interpreten neu aufgenommen. Noch heute wird das Stück von Hobbymusikern gerne auf der Gitarre gequält. Auch der von Sam Peckinpah gedrehte Film besitzt inzwischen Klassikerstatus. Er gewinnt nicht zuletzt durch die Tatsache, dass der den Revolverhelden verkörpernde Songwriter-Kollege Dylans, Kris Kristofferson, auf jegliche Gesangseinlage verzichtete. Die andere Hauptrolle besetzte der Regisseur mit einem etablierten Schauspieler: James Coburn.
Der Film beschreibt das Leben zweier Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben wirklich existiert, und in ihrem ersten Leben als Outlaws standen sie sich recht nahe. Doch mit der Freundschaft ist es vorbei, als Pat Garrett zum Sheriff von Lincoln County gewählt wird – jener Gegend, in der Billy the Kid einem nicht immer legalen Zeitvertreib huldigt. Zweimal verhaftet der Gesetzeshüter den Gesetzesbrecher. Zweimal gibt er ihm die Möglichkeit der Flucht, verbunden mit der Auflage, in Mexiko die Rente einzureichen. Doch Billy hat noch keine Lust, sich aufs Altenteil zu begeben, und schlägt das Angebot aus.
Bei einem Einbruch, von dem er Wind bekommen hat, lauert der Mann mit dem Stern seinem Widersacher auf und erschießt ihn. Die Kleinigkeit, dass Billy unbewaffnet war, stößt sogar der ortsansässigen Bevölkerung, die unter Billys Raubzügen gelitten hat, sauer auf. Sie versagt Garrett die Anerkennung und verweigert ihm jeden Rückhalt. Die letzten Jahre im Amt werden für den Sheriff kein Vergnügen. Heute vor 100 Jahren ist er bei einer hundsgewöhnlichen Schießerei ums Leben gekommen.
Ein Song brachte es sogar zu Weltruhm: Knocking on Heaven's Door haben seitdem zahlreiche Interpreten neu aufgenommen. Noch heute wird das Stück von Hobbymusikern gerne auf der Gitarre gequält. Auch der von Sam Peckinpah gedrehte Film besitzt inzwischen Klassikerstatus. Er gewinnt nicht zuletzt durch die Tatsache, dass der den Revolverhelden verkörpernde Songwriter-Kollege Dylans, Kris Kristofferson, auf jegliche Gesangseinlage verzichtete. Die andere Hauptrolle besetzte der Regisseur mit einem etablierten Schauspieler: James Coburn.
Der Film beschreibt das Leben zweier Menschen am Rande der Gesellschaft. Sie haben wirklich existiert, und in ihrem ersten Leben als Outlaws standen sie sich recht nahe. Doch mit der Freundschaft ist es vorbei, als Pat Garrett zum Sheriff von Lincoln County gewählt wird – jener Gegend, in der Billy the Kid einem nicht immer legalen Zeitvertreib huldigt. Zweimal verhaftet der Gesetzeshüter den Gesetzesbrecher. Zweimal gibt er ihm die Möglichkeit der Flucht, verbunden mit der Auflage, in Mexiko die Rente einzureichen. Doch Billy hat noch keine Lust, sich aufs Altenteil zu begeben, und schlägt das Angebot aus.
Bei einem Einbruch, von dem er Wind bekommen hat, lauert der Mann mit dem Stern seinem Widersacher auf und erschießt ihn. Die Kleinigkeit, dass Billy unbewaffnet war, stößt sogar der ortsansässigen Bevölkerung, die unter Billys Raubzügen gelitten hat, sauer auf. Sie versagt Garrett die Anerkennung und verweigert ihm jeden Rückhalt. Die letzten Jahre im Amt werden für den Sheriff kein Vergnügen. Heute vor 100 Jahren ist er bei einer hundsgewöhnlichen Schießerei ums Leben gekommen.
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