Freitag, 16. Januar 2009
Hier noch ein paar Impressionen:

Besonderer Dank an: wa wen als 1stes wohl? Genau! Schatzi! ;-) und dann: das gute Sony Navi mit der lasziven Stimme die uns so gern an der Nase herumgeführt hat, mein heiß geliebtes iPhone, t-Online web'n'walk Roaming DayPass, Mc Donalds, Burger-King, PremierInn, P&O Ferries, allen netten Engländer(n) und -innen "U bought a fucking bargain!", How i´m driving? Call 0800-FUCKU!, Fucking Fuck!, "do you want porridge to your breakfast? Würg!!!), Costa Coffee, und alle die ich vergessen habe (besonders die, die die Stellung gehalten haben während wir unterwegs waren!)
Suchbild, was fehlt hier?:


Nein, es hat nicht gereicht!

Aber nichts weiter passiert, der Mast für´s Wasserski laufen hat ein paar Abschürfungen an der Spitze und das Gehäuse des Aussenborders ist hin. Alle weiteren Hindernisse waren hoch genug und wir waren froh, das alle Gemeinden die wir passiert haben schon die Weihnachtsdeko abgehängt hatten.
Donnerstag, 15. Januar 2009
Mittwoch, 14. Januar 2009
Damit ihr mal wieder lästern könnt... ;-)
Hormon veranlasst Frauen zum Fremdgehen
Austin/London (dpa) - Ein weibliches Sexualhormon lässt manche Frauen häufiger fremdgehen. Frauen mit einer hohen Östradiol-Konzentration gaben in einer US-Studie mehr Affären zu als solche mit niedrigen Werten.
Zudem erschienen erstere attraktiver und hatten mehr feste Partner im Laufe ihres Lebens. Das berichtet die Psychologin Kristina M. Durante im Fachjournal «Biology Letters» der britischen Royal Society.
Die Wissenschaftlerin an der Universität von Texas in Austin hatte bei 52 Frauen die Konzentration des Östradiol gemessen. Dieses wichtige Östrogen sorgt unter anderem für die Fruchtbarkeit. Es erreicht Spitzenwerte um den Eisprung herum und in der Mitte der zweiten Zyklushälfte. Zu diesen Zeiten entnommene Speichelproben zeigten: Frauen mit besonders hohem Östradiolwert schätzen sich attraktiver ein, und sie erscheinen auch Männern als besonders anziehend. Zudem neigten diese Frauen zu Flirts und zum Fremdgehen. Allerdings war die Zahl der «One-Night-Stands» bei Frauen mit hohem Östradiol-Spiegel nicht generell erhöht.
Die Studie zeigt nach Meinung der Wissenschaftlerin, dass physiologische Abläufe im Körper das weibliche Werbungsverhalten stärker steuern als bislang angenommen. Einer These zufolge wirken Frauen evolutionsbedingt besonders in den Tagen des Eisprungs anziehend auf Männer, weil sie bestimmte Signale der Fruchtbarkeit aussenden.
Frühstück
gereicht. Wer kann auch schon ahnen, das die hier schon um 23 Uhr
schließen ;-)
Sind gestern noch bis Leicester gekommen und haben im Premier Inn
übernachtet. Fahren jetzt die letzten 200 km bis Manchester.
Dienstag, 13. Januar 2009
Montag, 12. Januar 2009
Reif für die Insel!
Ziel des 3-Tages Trips: Rochdale bei Manchester. Gute 1200 km entfernt von meinem Lebensmittelpunkt in der Lüneburger Heide.

Ein MAN 8163 aus 95 mit Hebeplateau soll´s werden. Ebay hat das gute Stück für 3.800 Pfund (knapp 4.300 Euro) ausgespuckt. Rechtslenker versteht sich.
Die Planung: Abfahrt Richtung Calais, mit der Fähre nach Dover übersetzen, Übernachtung im Pub, weiterfahrt nach Rochdale, das Transportmittel auf den Abschlepper werfen, weiterfahrt nach Bristol, nochn Boot laden, noch einmal übernachten und wieder ab mit der Fuhre Richtung Heimat!
Die HO´s haben ausgespielt
Mittwoch, 7. Januar 2009
Nein, das hat er nicht gesagt
Es gibt noch andere berühmte Worte, die nie so gefallen sind, wie sie zitiert werden. Ein Beispiel ist Martin Luthers „Hier stehe ich und kann nicht anders!“ Das Schlusswort, mit dem der Reformator den Widerruf seiner Thesen ablehnte, endete mit den Sätzen: „Daher kann und will ich nichts widerrufen, weil wider das Gewissen etwas zu tun weder sicher noch heilsam ist. Gott helfe mir, Amen.“ Treue Leser dieses Newsletter wissen das.
Ein weiters berühmtes Zitat, das einer strengen Überprüfung niemals standhalten würde, stammt angeblich von Galileo Galilei: „Und sie bewegt sich doch!“ hat dieser nie gesagt. Musste er auch nicht: Niemand, auch nicht der Papst, hatte ihn aufgefordert, dem von ihm verfochtenen kopernikanischen Weltsystem abzuschwören. Dies tat er freiwillig; ob aus Angst vor irgendwelchen Folgen, ist nicht geklärt. Auch der Satz „Ich glaube nur an Statistiken, die ich selbst gefälscht habe“, stammt nicht wirklich von Winston Churchill. Der britische Premierminister war ein großer Freund von Statistiken und arbeitete gern mit Zahlenmaterial.
Montag, 5. Januar 2009
Krise als Chance?
Die Wahrheit liegt diesmal nicht wie so oft in der Mitte, sondern in dem, was wir daraus machen – auch wenn der vorgegebene ökonomische Rahmen manchmal sehr enge Grenzen setzt. Ich persönlich halte es mit Max Frisch. Der Schweizer Schriftsteller sah die Krise als durchaus produktiven Zustand, ihr müsse nur der Beigeschmack der Katastrophe genommen werden. Die Chinesen sehen das übrigens ähnlich. Deren Sprache kennt für „Krise“ und „Chance“ denselben Ausdruck: wei ji. Das bedeutet sowohl „Gefahr“ als auch „Gelegenheit“.
Abschließen möchte ich den heutigen Beitrag mit einem Bonmot von Frischs Kollegen Erich Kästner: „Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du etwas Schönes bauen.“ Ihr seht, die Zukunft hält für jeden von uns etwas bereit. Ich wünsche euch, dass ihr im kommenden Jahr 2009 stets das Richtige aufgreift.
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Koffein wirkt auf Männer stärker als auf Frauen
Auf Männer hat Koffein offenbar eine stärkere Wirkung als auf Frauen. Das hat eine spanische Studie ergeben, die den Einfluss der Substanz auf junge Menschen beider Geschlechter untersucht hat. An der Universität von Barcelona haben 668 Studenten im Namen der Wissenschaft Espresso mit 100 mg Koffein getrunken. Jeweils vor und nach dem Konsum des Heißgetränks ist unter anderem die Aufmerksamkeit der Probanden überprüft worden. Außerdem fanden die Tests zu verschiedenen Zeiten statt. Einige Durchläufe fanden in der Zeit zwischen elf Uhr morgens und ein Uhr mittags statt, andere später am Tag zwischen 16 Uhr und 18 Uhr. Zwar hat das koffeinhaltige Getränk auf beide Geschlechter eine anregende Wirkung ausgeübt, aber bei den männlichen Versuchsteilnehmern war diese stärker ausgefallen.
Freitag, 26. Dezember 2008
Donnerstag, 25. Dezember 2008
Freitag, 19. Dezember 2008
Wicküler vor Oettinger
2,25 Schneider Weisse Aventinus 8,0% stark malziger, dunkler Weizendoppelbock
2,75 Wicküler Pilsener 4,9% Eine klare Sache: hopfenbetont, herb, würzig.
4,25 Oettinger Pils 4,7% kein Gourmetbier
http://www.bierclub.net/bierlisten/bierrangliste.htm
Strumpf vs Socke
Donnerstag, 18. Dezember 2008
Ein Hit, der nicht Wahlkampfschlager werden durfte
Seit 1962 steht Richards mit den Stones immer wieder auf der Bühne, und ein Ende ist nicht abzusehen. Dabei muss man dem Mann mit dem Gesicht, das jedem Karikaturenmuseum zur Ehre gereichen würde, eine erstaunliche körperliche Fitness zugestehen – trotz einer zeitweiligen Heroinabhängigkeit und jeder Menge anderer im Lauf der Karriere konsumierter Drogen. Sein Instrument hat Richards im Gegensatz zu vielen Kollegen, die gerade mal die Gitarre halten können, immer schon beherrscht.
Zwar hatten die Stones ihren musikalischen Höhepunkt in der Zeit zwischen 1967 und 1972, doch gelangen ihnen auch danach immer wieder große Hits. Einen davon wollte CDU-Generalsekretär Volker Kauder 2005 zum Wahlkampfschlager machen, da sein Titel fast so klang wie der Vorname von Bundeskanzlerin Merkel. Doch als Richards und Jagger davon erfuhren, verboten sie den Gag: Das Bild von bemüht zu Angie-Klängen klatschenden Krawattenträgern hätte dem in unzähligen Exzessen erworbenen Rocker- und Rebellenstatus der Band schwersten Schaden zugefügt.
Kekse vs Plätzchen
In Österreich werden Plätzchen in der Regel als Kekse (gesprochen: Käggs) bezeichnet.
KEKSE (im 20. Jahrhundert aus cakes, dem Plural von engl. cake = Kuchen entlehnt) sind kleine, haltbare, ursprünglich englische Gebäckstücke. Sie werden traditionell zu Kaffee oder Tee serviert und sind auch als Reiseproviant beliebt.
Sie bestehen meist nur aus wenigen, einfachen Zutaten wie Mehl, Zucker, Fett, Aromastoffen, Salz und Eiern und sind von mürber Konsistenz.
In Deutschland bekannt wurden Kekse vor allem durch den seit 1889 von der damaligen Hannoverschen Cakes-Fabrik H. Bahlsen hergestellten Leibnizkeks, der anfangs noch cakes genannt wurde.
Und Bahlsen äußert sich zu der Frage auch sehr schwammig, es gibt eigentlich keinen Unterschied zwischen Keksen und Plätzchen, sondern es ist hauptsächlich die Wortherkunft, allerdings hat man sich mittlerweile angewöhnt, zu feineren Keksen mit Verziehrungen und feinen Zutaten in der Weihnachtszeit Plätzchen zu sagen, die Gebäckteile die man übers Jahr nascht bleiben die Kekse....
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Besitzen Sie noch Ihr Starterkit?
In Deutschland betrug der Wert eines solchen Päckchens 10 Euro 23. Dafür musste man am Bankschalter einen Zwanzigmarkschein hinlegen. In den Niederlanden wurde den Bürgern ein Beutelchen sogar geschenkt. Allerdings fand sich nur jeweils eine der neuen Münzen darin, sodass der Wert des Päckchens 3 Euro 88 betrug. Nur der Vatikan zeigte sich ähnlich großzügig und gab einen Satz der acht neuen Münzen gratis an seine Untertanen ab. In allen anderen der künftigen Euroländer mussten die Starterkits käuflich erworben werden.
Das sollte sich allerdings als eine lohnende Investition erweisen. Wer heute noch ein ungeöffnetes Original-Starterkit besitzt, darf auf einen Sammlerwert bis zu 150 Euro hoffen. Zwar nicht für das deutsche Startpaket – dafür war die Auflage von 53,5 Millionen zu hoch – aber doch für das finnische: In dem schwach besiedelten Nordland kamen gerade mal eine halbe Million Starterkits auf den Markt. Ähnlich erfolgreich könnten sich die Ende letzten Jahres herausgegebenen Eurosets aus Malta und Zypern mit Auflagen von 333 000 beziehungsweise 250 000 entwickeln. Oder dasjenige der Slowakei: Das Münzpaket des 5-Millionen-Volks, das zum 1. Januar der Eurozone beitritt, ist seit dem 1. Dezember zu haben. Auflage: 1,2 Millionen.
Dienstag, 16. Dezember 2008
Montag, 15. Dezember 2008
Befragung ohne Schnüffelei
Allerdings kann eine solche Volkszählung auch mal in die Hose gehen. Zuletzt geschah dies vor 25 Jahren: Am 15. Dezember 1983 erklärte der in Karlsruhe ansässige höchste deutsche Gerichtshof den damals von der Kohl-Regierung geplanten Zensus für verfassungswidrig. Zu wissbegierig waren die Fragen auf den Bögen der mehr als 100 000 Zähler, die jeden einzelnen Haushalt aufsuchen sollten. Dadurch sahen die Obersten Richter die Grund rechte verletzt.
Besonders unangenehm war den Datenschützern – in kürzester Zeit hatten sich Dutzende Bürgerinitiativen gebildet – die ausgelobte Kopfprämie aufgestoßen: Für jeden bislang nicht gemeldeten Deutschen sollten den Fahndern – pardon: Zählern – zwei Mark fünfzig, für jeden nicht ordnungsgemäß sich im Lande aufhaltenden Ausländer sogar fünf Mark ausgezählt werden.
Auf solche Spürmaßnahmen will Schäuble in der neuen Erhebung verzichten. Sie soll 2011 stattfinden; nicht nur in Deutschland, sondern in der gesamten EU. Bis dahin wird wohl noch viel über die Inhalte der zu verteilenden Fragebögen diskutiert werden. Hausbesuche von Zählern schließt die Bundesregierung diesmal von vornherein aus.
Freitag, 12. Dezember 2008
Jedem seine ganz eigene Lucia?
Manchmal, schreibt das Internetportal www.swedengate.de, gibt es dazu auch einen Glögg, laut Selbstbeschreibung auf der Flasche ein „Winterheißgetränk aus Rotwein-Kornschnaps-Zucker-Gewürzen“. Die Pulle habe ich mit bereits besorgt. Fehlt nur noch eine Lucia, die sie mir serviert und öffnet. Das hätte er gern, der alte Chauvi, würden Sie jetzt vermutlich gern einwenden. Stimmt, würde ich entgegnen, und Rosinen und geschälte Mandeln gehören auch noch dazu. Soll ich die etwa selber knacken und pellen? Nun ja, kommt Zeit, kommt Glögg.
Am besten finde ich eh' das Etikett: Darauf prangt ein kapitales Schaufeltier, eingerahmt von der Aufschrift „Elch-Trunk®“.
Russischer Geschäftsmann beansprucht Augenzwinker-Smiley
Moskau (AP) Ein russischer Geschäftsmann hat sich das international gebräuchliche Zeichen für ein augenzwinkerndes Lächeln markenrechtlich schützen lassen. Die Zeichenfolge ;-) wird weltweit in E-Mails oder SMS-Mitteilungen verwendet.
Oleg Teterin, Chef der in der Mobilfunkwerbung tätigen Firma Superfone, sagte am Donnerstag, die russische Patentbehörde habe ihm das Markenrecht an diesem Emoticon zugeteilt. Allerdings wolle er seine jetzt erworbenen Ansprüche nur bei Unternehmen durchsetzen, nicht beim privaten Gebrauch des Augenzwinker-Smileys. Der Zeitung «Kommersant» sagte Teterin, Unternehmen könnten das Zeichen weiter verwenden, wenn sie bereit seien, eine jährliche Lizenzgebühr bei ihm zu entrichten.
Allerdings will der findige Unternehmer nicht nur die Zeichenfolge aus Semikolon, Bindestrich und geschlossener Klammer für sich beanspruchen. Da ähnliche Emoticons wie :-) kaum von seinem Markenzeichen zu unterscheiden seien, könnte deren Verwendung ebenfalls seine Ansprüche tangieren, sagte Teterin.
Andere russische Internet-Unternehmer reagierten auf den Vorstoß mit einem klaren >:( - dem Zeichen für verwunderte bis wütende Verärgerung. Man stelle sich nur vor, dass der nächste clevere Geschäftsmann die Markenrechte für die 33 Buchstaben des russischen Alphabets erwerbe, sagte Alexander Manis, Direktor einer Breitband-Internetfirma dem Fernsehsender NTW und fügte hinzu: «Das ist absurd.»
Mittwoch, 10. Dezember 2008
Zitat des Tages
Narren lernen, wenn sie lernen, auf eigene Kosten...
Der Weise lernt meist auf Kosten der Narren...
aus Brasilien
Tag der Menschenrechte
Der Tag der Menschenrechte wird am 10.Dezember begangen und ist der Gedenktag zur Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der UN verabschiedet worden ist.
Menschenrechtsorganisationen wie amnysty international nehmen diesen Tag jedes Jahr zum Anlass, die Menschenrechtssituation weltweit kritisch zu betrachten und auf aktuelle Brennpunkte hinzuweisen.
Die Organisation Reporter ohne Grenzen verteilt alljährlich den Menschenrechtspreis an diesem Tag.
Das Europäische Parlament verleiht um diesen Tag jährlich den Sacharow-Preis.
In Deutschland ist, wie durch Umfragen bekannt wurde, den wenigsten Bürgern der Tag der Menschenrechte ein Begriff. Sowohl in Österreich als auch der Schweiz finden am Menschenrechtstag jedes Jahr zahlreiche Aktionen statt.
Dienstag, 9. Dezember 2008
Die Maus wird 40
Die große Zeit der Computermaus begann aber erst in den Achtzigerjahren mit der Markteinführung der Apple Lisa mit einer mausbedienten grafischen Benutzeroberfläche.
Montag, 8. Dezember 2008
Armer Teufel, tasmanischer!
Letzteres birgt eine weitere, viel größere Gefahr. Der Aasverzehr ist verantwortlich für die Infektion mit einem Virus, das der Tasmanische Teufel bei der Paarung auf seine Artgenossen überträgt: Auch bei der Vermehrung geht es lebhaft und nicht ohne tiefe Schrammen zu, denn das gegenseitige Sich-ins-Gesicht-Beißen gehört zum Ritual. Das Resultat ist frustrierend: Im letzten Jahr ist die Teufel-Population auf der größten australischen Insel Tasmanien um zwei Drittel von einst 150 000 auf aktuell 50 000 zurückgegangen. Doch gibt es Hoffnung für die beißwütigen, dackelgroßen Tiere.
Immunologen von der Universität Hobart haben herausgefunden, dass ein Teil der Teufel virenresistent ist. Nun gilt es, diese aufzuspüren und ihnen den körpereigenen Abwehrstoff abzuzapfen. Daraus soll ein Präparat hergestellt werden, das anderen bislang nicht resistenten Tieren eingeimpft werden kann. In Laborversuchen hat dies bislang funktioniert. Für Menschen ist ein Biss des Tasmanischen Teufels übrigens ungefährlich: Das Virus wird nur artintern übertragen.
Donnerstag, 4. Dezember 2008
1000 Hurricane thoughts Part V
Im Dezember 1969 hatte der Film "Easy Rider" Erstaufführung in Deutschland
Hier ein kurzer Überblick über die Handlung:
Nachdem die zwei Hauptpersonen des Films (erst später als Wyatt und Billy identifiziert) vermutlich in Mexiko ein weißes Pulver (Kokain) erworben und in den Batterien von kleinen Zweitakt-Geländemaschinen (Enduros) in die USA eingeschmuggelt haben, verkaufen sie, unter ohrenbetäubendem Lärm in der Einflugschneise eines Flughafens in Los Angeles, das Pulver wiederum gegen eine größere Geldsumme an einen im Rollys-Roce vorfahrenden Verbindungsmann.
Zu den Klängen von Steppenwolfs " The Pusher“, in dem Drogengroßhändler als Monster bezeichnet werden, versteckt Wyatt die Dollarnoten zusammengerollt in einem Schlauch im Tank seines Motorrads, das in den Farben derFlagge der USA lackiert ist. Die Harley-Davidson-Motorräder aus den 1950er Jahren der beiden sind radikal umgebaute California Style - Chopper, die besonders durch lange Vorderradgabeln, tiefe Sitzposition und hohe Lenker (sog. "Apehanger") auffallen. Mit einem harten Schnitt setzt Steppenwolfs „Born to be Wild“ ein, zu den Fahr-Szenen der Eröffnungssequenz, die das Lied zur „Motorradfahrer-Hymne“ gemacht haben. Während die beiden noch fröhlich über dieColorado-Brücke nach Arizona einreisen und einige andere Szenen am Wegesrand passieren, werden sie abends durch einen Motel-Besitzer abgewiesen und müssen am Lagerfeuer kampieren.
„Auf der Suche nach Amerika“ fährt das Duo ostwärts, nachNew Orleans zum Mardi-Gras-Karneval. Dabei erleben sie Wüstenlandschaften wie das Monument Valley, eine gastfreundliche Farmer-Familie, eine Hippi-Kommune und konservative Kleinstädte in den Südstaaten der USA, deren Bewohner den „langhaarigen“ Fremden feindlich gegenüberstehen. Wyatt nimmt einen Hippie als Anhalter mit, von dem Billy wiederum befürchtet, dass er beim Tanken die Dollars im Tank entdecken könnte. Stattdessen sorgt der Fremde für eine kostenlose Tankfüllung, und zudem für die Fahrt zu einer Hippie-Kommune samt Ausflug zu einem idyllischen Bad in heißen Quellen.
Als die beiden die Hippie-Kommune verlassen, treffen sie auf eine Parade, der sie hinterherfahren. So werden die beiden unterwegs von der Polizei wegen „unerlaubter Teilnahme an einer Parade“ verhaftet und ins Gefängnis gesteckt. Dort schläft der alkoholsüchtige junge Anwalt George Hanson seinen Rausch aus. Dank seiner Beziehungen kann Hanson sie aus dem Gefängnis herausholen, worauf sie ihn mitnehmen. Am ersten Abend geben sie ihm Marihuana zu rauchen.
Auf der Weiterfahrt erreichen Wyatt, Billy und Hanson einen ländlichen Ort in Louisania, in dem sie in einem Restaurant essen wollen. Dabei flirten die örtlichen Mädchen mit dem Trio. Doch die männlichen Bewohner und selbst der Sheriff beschimpfen die drei, wobei angedeutet wird, dass die drei die Kreisgrenze nicht erreichen werden. Daher verlassen sie die Gaststätte, ohne bedient worden zu sein, und kampieren in der Natur. Als sie in Schlafsäcken schlafen, werden sie von den Dorfbewohnern überfallen und mit Baseball-Schlägern verprügelt. Dabei stirbt George Hanson.
Am nächsten Morgen fahren die beiden leicht verletzt nach New Orleans in das von Hanson empfohlene Bordell. Sie nehmen zweiProstituierte auf einen Frieshof mit, wo die Einnahme von LSD zu einem psyedelischen Trip führt.
Auf dem Rückweg sagt Wyatt resigniert am Lagerfeuer, dass sie „Blindgänger“ seien, was bei Billy auf Unverständnis stößt. Am nächsten Tag fahren die beiden auf einer Landstraße weiter, wobei sie von einem Pick-Up-Truck überholt werden, in dem zwei sogenannte "Rednecks“( konservative der Arbeiterklasse Zugehörige aus den ländlichen Gebieten derSüdstaaten) sitzen. Der Beifahrer bedroht Billy mit einemGewehr und fordert den „langhaarigenHippi“ auf, sich die Haare schneiden zu lassen. Billy reagiert mit einem ausgestrektem Mittelfinger. Daraufhin schießt der Redneck, der Motorradfahrer stürzt getroffen zu Boden. Wyatt bremst entsetzt ab und kehrt zu Billy zurück. Er bedeckt ihn mit seiner Lederjacke und fährt los, um Hilfe zu holen. Das Auto hat inzwischen gewendet und steuert auf Wyatt zu. Nach einem lauten Knall fliegt dessen Motorradwrack in den Straßengraben und fängt Feuer.
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Vom Sorgenkind zum Menschen
Das mag ja alles ganz nett sein. Ein Problem der Betroffenen – worauf diese immer wieder auf ihren jeweiligen Internetseiten verweisen – ist die Stigmatisierung als 'Behinderte'. Behindert ist man nicht, behindert wird man, sagt etwa die Aktion Mensch. Dem karitativen Verband stößt ein derart gedankenloses Brandmarken – auch wenn es nicht in böser Absicht geschieht – sauer auf: Diejenigen, die als 'Behinderte' abgestempelt werden, sehen sich selbst allenfalls als „Menschen mit Behinderungen“.
Eine solche feine Differenzierung in der Begriffswahl sollte auch in den Medien und in der Öffentlichkeit erfolgen: Behinderte Menschen sind keine Sorgenkinder und wollen daher auch von weniger Behinderten als normal angesehen werden. Ihre größte Selbsthilfeorganisation nennt sich deshalb seit einigen Jahren nicht mehr „Aktion Sorgenkind“, sondern „Aktion Mensch“.
Dienstag, 2. Dezember 2008
Faule Äpfel und tote Hühner
Boyles Initialen stehen für Tom Coraghessan: Thomas nannten ihn seine Eltern, den zweiten Vornamen gab er sich selbst - nach einem Vorfahren aus seiner irischstämmigen Familie. Boyles literarische Wurzeln liegen ebenfalls in Europa, und der Autor kommt gerne darauf zu sprechen.
In Deutschland etwa hat er sich nicht nur von Thomas Mann inspirieren lassen: „Friedrich Schiller“, sagte Boyle in einem Interview, „konnte angeblich nur schreiben, wenn er den Geruch von verfaulten Äpfeln in der Nase hatte.“ Auf die Frage, welchen Tricks er denn seine Einfälle verdanke, antwortete Boyle freimütig: „Ich töte jeden Morgen ein Huhn und lasse das Blut in eine Schüssel laufen. Während ich schreibe, bade ich meine Füße in der Schüssel. Wenn das Blut erkaltet ist, ist mein Tagwerk beendet. Da kann der alte Schiller nicht mithalten, oder?“
Vielleicht lag es daran, dass Schiller einfach nicht so viel Zeit zur Verfügung stand. Der Mann starb mit 45. T.C. Boyle immerhin wird heute 60 Jahre alt.
Montag, 1. Dezember 2008
Donnerstag, 27. November 2008
“Amerika - die Entwicklung von der Barbarei zur Dekadenz ohne Umweg über die Kultur.”
Freitag, 21. November 2008
Pro und contra Weihnachtsmärkte
Der (bei Redaktionsschluss) 31. und jüngste Eintrag lautet:1000 Kinder verzehren 1000 Lebkuchen in 1000 Sekunden. Das passt doch wunderschön zum Eingangssatz der Website: „Die Advents- und Weihnachtszeit ist für viele von uns die besinnlichste Zeit des Jahres, in der wir Vergangenes Revue passieren lassen und uns der Vorfreude auf Kommendes hingeben.“ Auf die Sekunde, in der der Lebkuchen verschlungen wird!
Zugegeben, ich habe ein wenig aus dem Zusammenhang heraus zitiert, da bei mir die Abneigung gegen die Ware Weihnacht überhand nehmen will. Bitte halten Sie mich davon ab, den Kindern zu wünschen, das s ihnen die Lebkuchen im Halse stecken bleiben mögen.
Danke! Jetzt, wo ich mich wieder beruhigt habe, möchte ich Ihnen einen weitaus frommeren Wunsch näher bringen. Der ist gleichzeitig Name einer Aktion wie auch einer Internet-Seite: www.advent-ist-im-dezember.de. Am besten, Sie besuchen beide Portale und bilden sich ein eigenes Urteil.
Mittwoch, 19. November 2008
Zitat des Tages
Krisen meistert man am besten,
indem man ihnen zuvorkommt...
Walt Whitman Rostow
amerikan. Wirtschaftshistoriker
1916 - 2003
Kein sauberes Wasser
Das Jahr 2008 ist auch das UN-Jahr der sanitären Grundversorgung. Beide Anlässe möchte der Arbeitskreis Wasser des Forums für Umwelt und Energie für eine spektakuläre Aktion nutzen: Die Mitglieder stellen heute in Berlin (am Washingtonplatz in der Nähe des Hauptbahnhofs) 54 Toiletten auf, um auf den Missstand aufmerksam zu machen, dass 2,6 Milliarden Menschen keine saubere Toilette benutzen können.
Und auf die Tatsache, dass wir in den entwickelten Ländern daran eine Mitverantwortung tragen. Die Wasserverschmutzung, so der deutsch-tschechische Autor Hellmut Walters, „hat ihren Grund vor allem darin, dass so viele Menschen ihre Hände in Unschuld waschen.“ Mehr über den Arbeitskreis Wasser ist im Internet unter www.forum-ue.de zu lesen.
Dienstag, 18. November 2008
Mittwoch, 12. November 2008
Rechtstipp: «Oberförster» keine Beleidigung für Verkehrspolizisten
Nürnberg (ddp.djn). Wird ein uniformierter Verkehrspolizist von einem Passanten als «Oberförster» angesprochen, ist damit nicht der Tatbestand einer strafbaren Beamtenbeleidigung gegeben. Zu dieser Auffassung gelangte zumindest das Amtsgericht Berlin-Tiergarten. Wie die Deutsche Anwaltshotline in Nürnberg berichtet, hatte der Angeschuldigte einem Posten der hauptstädtischen Verkehrskontrolle in einem Außenbezirk beim Vorbeigehen zugerufen: «Herr Oberförster, zum Wald geht es da lang!» Der Polizeibeamte fühlte sich davon in seiner Ehre verletzt und verlangte die Bestrafung des Witzboldes mit der berüchtigten Berliner Schnauze.
Wovon er das Amtsgericht allerdings nicht überzeugen konnte. «Schließlich verstehe sich der ehrverletzende Charakter dieser Äußerung keineswegs von selbst, da doch die Tätigkeit im Forstdienst als solchem gerade nicht den sittlichen, personalen oder sozialen Geltungswert einer Person infrage stellt», erklärt Rechtsanwalt Paul Vogel die richterliche Zurückhaltung.
Zwar ist der dem Polizisten in aller Öffentlichkeit unterstellte und offenbar nicht der Wahrheit entsprechende Zusammenhang mit der Verrichtung forstlicher Tätigkeiten nicht zu bestreiten, doch dadurch wäre kaum der Achtungsanspruch des Beamten als Person beeinträchtigt worden. Und was den Verweis auf den Wald angeht, hätte der Beamte vor Gericht beweisen müssen, dass es den dort nicht gibt. «Was angesichts des grünen Gürtels um Berlin herum allerdings unmöglich sein dürfte», gibt Rechtsanwalt Vogel zu bedenken.
Nashörner, Möpse und ein vierbeiniger Hitparadenstürmer
Endgültig berühmt wurde er durch einen weiteren Hund: Wum war kein Mops, sondern eine undefinierbare Promenadenmischung mit Schlappohren und Schnäuzer. Seine regelmäßigen Auftritte in der Quizsendung Der große Preis machten ihn so beliebt, dass es in Deutschland kaum noch Kinderzimmer gab, in denen ein Wum-Poster, ein Wum-Stofftier oder eine Wum-Gummifigur fehlten. Sogar einen Nummer-Eins-Hit schaffte der wunderliche Köter mit dem Liedchen Ich wünsch' mir 'ne kleine Miezekatze.
Dass es auch anspruchsvoller geht, bewies Loriot – so heißt der Pirol auf Französisch – mit einer in der ARD leider nur unregelmäßig ausgestrahlten Comedy-Serie. Die Sketche in Loriot I – IV waren so gut, dass sie heute, mehr als drei Jahrzehnte nach der ersten Sendung, immer noch wiederholt werden. Das lag nicht zuletzt an Loriots kongenialer Partnerin Evelyn Hamann und einer Riege weiterer vorzüglicher Schauspieler.
Alle pflegten sie das britische Understatement und die Exzentrik, die nicht nur dem Humor auf der Insel so gut tut. Leider, und das sagt sehr viel über unsere deutschen Komiker aus, wurde das Niveau dieser vier Sendungen hierzulande nie mehr erreicht.
Samstag, 8. November 2008
Lange ersehnt, nun die Workshoptermine 2009:
- Warum russische Spieler nicht im Ausland spielen -
Seminargebühr: 1053,- € zzgl. MwSt
2. Ausdauer in Konstanz!
- Ausbildung zum Breisgauleiter
Seminargebühr: 30000 Reichsmark.
3. Bar Mitzvah für Linkshänder! ( Teil I), oder mit 13 schon rumgeschnippelt
- Eigenes Messer ist mitzubringen
Seminargebühr: 1 Shekel
4. Bar Mitzvah für Linkshänder 2! (Teil II), oder frittierte Calamaris am Tag danach.
- Eigenes Messer ist zu säubern
Seminargebühr: pfund syrische datteln
5. Schächten wie im Sinaii!
- Wir bauen uns einen Dudelsack aus einer Ziege.
Seminargebühr: Ne Schweinekohle
6. Gruppendynamisches Robbenkeulen!
- Familienspass im Reisebus nach Norwegen, Basies werden gestellt.
Seminargebühr: Pelze sind im Anschluß beim Veranstalter abzugeben
7. Vokale auf dem Rückzug!
- Analyse der tschechischen Sprache
Seminargebühr: 10 grschn
8. Promiskuität für Fortgeschrittene!
- Vorabendkurs ab 16 Jahre beim nächsten MySh-Usertreffen
Seminargebühr: 3 Ostmark
9. Mobbing leicht gemacht!
- 3 Tages Seminar in der Kita Regenbogen in Vlotho direkt an der A2
Seminargebühr: Schweiß und Tränen
Donnerstag, 6. November 2008
Die Welt als Ganzes begreifen?
Deren Hauptvertreter in Deutschland war Niklas Luhmann, der heute vor zehn Jahren starb. Luhmann lehnte es ab, ein System als ganzes zu verstehen, weil es zu komplex und damit zu kompliziert ist. Besser, man bricht es in viele Teile herunter und versucht, diese einzeln zu begreifen. So nähert man sich der Gesamtheit an.
Nehmen wir als Beispiel das Leben: Es ist komplex und kompliziert; daher ist sein Verlauf schwer zu beschreiben. Luhmann gibt folgende Hilfestellung: „Die Komponenten eines Lebenslaufs bestehen aus Wendepunkten, an denen etwas geschehen ist, was nicht hätte geschehen müssen. Das beginnt mit der Geburt.“ Um weitere Stationen zu schildern, empfiehlt sich die – einfache aber effektive Frage – welchem Zweck etwa Aus- und Weiterbildungen, Praktika und Auslandsaufenthalte gedient haben oder was sie in Zukunft bewirken sollen.
Begonnen hat Luhmann seine wissenschaftlichen Arbeiten zur Systemtheorie in den Sechziger Jahren. Als er 1968 eine Professur für Soziologie an der Universität Bielefeld übernahm, schrieb er in einen Bewilligungsantrag: „Forschungsprojekt: Theorie der Gesellschaft; Laufzeit: 30 Jahre; Kosten: keine.“
Ein Jahr vor seinem Tod und 28 Jahre nach Stellung seines Antrags veröffentlichte er sein viel beachtetes Werk Die Gesellschaft der Gesellschaft.
Dienstag, 4. November 2008
Ausgezeichnet!
Auch mal wieder eine gute Gelegenheit an die Lila Kröte zu erinnern, die jedes Jahr als Negativauszeichnung für besonders akzentuierte Männerfeindlichkeit vergeben wird.
z.B.:
Die LILA KRÖTE an Bundespräsident Horst Köhler
Bundespräsident Horst Köhler erhielt die Lila Kröte Nr. 4, im November 2007
Grund der Nominierung
Bundespräsident Horst Köhler schloß bei der diesjährigen Verleihung des Bundesverdienstordens an verdiente Bürger die Männer aus! Während der Verleihungsfeier, in welcher nur Frauen geehrt wurden, verkündete er zudem, was einige Monate zuvor auch vom Magazin FOCUS berichtet wurde, nämlich die Einführung einer obligatorischen Frauenquote für zukünftige Vorschlagslisten als Bedingung für deren Annahme.
Mit der Durchsetzung eines solchen starren Mechanismus in einem Bereich ethischer Erwägungen und Bewertungen dürfte dieser Präsident den dirigistischen Vorstellungen selbst hartgesottener Volkspädagogen entsprochen haben.
Dem Maskulisten bot sich dies allerdings als der entscheidende Fingerzeig auf die Frage nach dem geeigneten Empfänger der Lila Kröte 2007.
Donnerstag, 30. Oktober 2008
Fortsetzung: Die letzen 1000 Gedanken die ich mir auf´m Hurricane gemacht hab:
Wie kommen die "Rasen betreten verboten" Schilder in die Mitte des Rasens?
Haben Analphabeten genau so viel Spaß mit einer Buchstabensuppe?
Montag, 27. Oktober 2008
Die Franzosen...
Franzose will Handy aus Zugtoilette retten und klemmt fest
Montag, 27. Oktober, 10:25 Uhr
Beim Versuch, sein Mobiltelefon aus einer Zugtoilette zu fischen, hat sich ein französischer Bahnpassagier den Arm eingeklemmt und einen groß angelegten Rettungseinsatz ausgelöst. "Sie haben eine Durchsage gemacht, dass jemand den Arm in der Toilette eingeklemmt hat, nachdem er sein Handy retten wollte", berichtete ein Mitreisender. Der Abfluss habe einen derart starken Sog gehabt, dass der junge Mann seinen Arm nicht mehr aus dem Klo bekommen habe. Die Feuerwehr musste den Abfluss durchsägen, um den 26-Jährigen zu befreien.
Schließlich habe die Feuerwehr den jungen Mann auf einer Liege abtransportiert - sein Arm habe noch in der abgesägten Kloschüssel gesteckt, berichtete der Augenzeuge. Der Pechvogel habe sich am Ellbogen verletzt, jedoch glücklicherweise nichts gebrochen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Hochgeschwindigkeitszug vom Typ TGV stand zwei Stunden auf der Strecke zwischen La Rochelle und Bordeaux im Westen des Landes still.
Freitag, 24. Oktober 2008
Ein ehemals kostenloses Gut
Ähnlich gut wie die Großenhainer hatten es bis vor einiger Zeit die Bonner: Zwar erhebt die Stadtbücherei eine Gebühr von – moderaten – 50 Cent pro ausgeliehenem Buch. Dafür durften die Einwohner der Ex-Hauptstadt ihre gut bestückte Landesbibliothek gratis benutzen. Doch das ist seit diesem Jahr vorbei: Im Zuge der Erhebung von Studiengebühren knöpft die nordrhein-westfälische Regierung jedem Bibliotheksbenutzer halbjährlich 20 Euro fürs Ausleihen ab. Noch schlimmer geht es den Studenten: Sie dürfen pro Semester 500 Euro an Studiengebühren berappen.
Wie zynisch muss ihn en ihr Landesvater in den Ohren klingen, der sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit als Sozialpolitiker zu profilieren versucht. Dabei hätte man es besser wissen müssen: Jemand, der mit dummdreisten Slogans wie „Kinder statt Inder“ (schauen Sie sich doch einmal die Seite http://www.kinder-statt-inder.de im Internet an) auf Wählerstimmenfang geht, ist sich in Wirklichkeit nicht zu schade, sich am ehemals kostenlosen Gut Bildung zu bereichern.
Dienstag, 21. Oktober 2008
Kennen Sie die Dame auf dem Zwei-Euro-Stück?
Vor 100 Jahren wurde die in Prag geborene und in Wien kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs gestorbene Pazifistin mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Eine gute Wahl, denn noch heute übt sie mit ihren Ideen von Gewaltfreiheit Einfluss auch auf unsere Gesellschaft aus.
Gerade ist ein neues Buch über sie erschienen mit dem Titel: Krieg ist der Mord auf Kommando. Herausgegeben hat es die Grazer Germanistik-Professorin Beatrix Müller-Kampel (ISBN 3-9806353-7-6).
Wissen Sie übrigens, von wem die Anregung zur Stiftung des Friedensnobelpreises stammt? Genau: von der Dame auf dem österreichischen Zwei-Euro-Stück!
Stifter mit schlechtem Gewissen
Geboren wurde er heute vor 175 Jahren in Stockholm. Die größte Erfindung unter seinen 350 Patenten war das sichere Lagern, Transportieren und Zünden von Nitroglycerin. Da der Sprengstoff bei der kleinsten Erschütterung explodieren konnte, war er für seinen Anwender fast genauso gefährlich wie für seine Feinde. Nobel mischte ihm Kieselerde bei und nannte das neue Produkt Dynamit.
Bergwerkbesitzer, aber auch Rüstungsfabrikanten freuten sich und nahmen das Zeug in Massen ab. Bald besaß Nobel 90 Fabriken in aller Welt – und zunehmend ein schlechtes Gewissen: Seine Erfindung sorgte für immer mehr Tote auf den Schlachtfeldern; und auch bei den in den Achtziger Jahren des vorletzten Jahrhunderts in Mode gekommenen Attentaten wurde der Sprengstoff reichlich verwendet.
Nobel freundete sich mit der österreichischen Pazifistin Bertha von Suttner (siehe auch die Dame auf dem österreichischen Zwei-Euro-Stück) an. Die schlug ihm vor, aus seinem Vermögen einen Friedenspreis zu stiften – für Persönlichkeiten, die „im verflossenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen geleistet haben.“
Das waren Mediziner, Physiker, Chemiker und Menschen, die sich um die Erhaltung des Friedens verdient gemacht hatten. Hinzu kamen Schriftsteller, denn die Literatur war Nobels Steckenpferd. Auch Bertha von Suttner profitierte vom Vermächtnis Nobels, der 1896 starb: Als erste Frau erhielt die Österreicherin 1905 den Friedensnobelpreis.
Samstag, 18. Oktober 2008
Türke lässt wegen magerer Braut Hochzeitsdeal platzen
Freitag, 17. Oktober, 09:56 Uhr
AFPDen Berichten zufolge hatte der Frührentner M. das Trio in einem Park in Eskisehir kennen gelernt und dabei von seiner Brautsuche erzählt. Die zwei Männer und die georgische Ehefrau eines der beiden Türken versprachen M., ihm eine rundliche Frau aus Georgien zu vermitteln. Wenig später präsentierten sie tatsächliche eine stattliche Dame als Braut in spe, verlangten für diverse Genehmigungen aber 3500 Lira (umgerechnet etwa 1750 Euro).
M. zahlte und freute sich auf die Hochzeit. Doch am vorgesehenen Hochzeitstag in dieser Woche tauchten die drei Vermittler plötzlich mit einer sehr viel schlankeren Frau auf. M. protestierte, die Heiratsvermittler erwiderten, es sei zwar dieselbe Frau, diese sei aber durch eine plötzliche Krankheit stark abgemagert. Bräutigam und Vermittler gerieten in einen Streit, an dessen Ende M. die Polizei rief. Die Beamten nahmen die beiden Türken und die georgische Ehefrau fest. Über das Schicksal der schlanken Braut ist nichts bekannt.
Sonntag, 12. Oktober 2008
Gruß an athaba...
deinem Treffen für adipöse internetsüchtige. ;-)
Donnerstag, 9. Oktober 2008
Keine Tränen bei der Beerdigung
Dass es auch eine Nummer anspruchsvoller geht, bewies Brel mit seinen Liebesliedern, die oft einen ironischen Touch hatten. Er konnte auch bösartig sein, etwa wenn er sich in Les Flamands über seine nordbelgischen Landsleute lustig machte. Denn Brel war, obwohl er heute noch als einer der größten französischen Chansonniers verehrt wird, Belgier. Und er war kein Flame, sondern Wallone.
Seine Erfolge feierte der 1929 Geborene ausschließlich in den Sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts. An deren Ende zog er sich, müde geworden, von der Bühne und aus den Plattenstudios zurück. 1977 gelang ihm ein grandioses Comeback, doch auch das war nur von kurzer Dauer. Zu diesem Zeitpunkt war der Kettenraucher bereits unheilbar an Lungenkrebs erkrankt.
Jacques Brel starb heute vor 30 Jahren. Ob auf seiner Beerdigung getanzt wurde? Sie fand an einem sehr beschaulichen Ort statt: auf der malerischen Insel Hiva Oa in Französisch-Polynesien.
Dienstag, 7. Oktober 2008
Keine lahme Ente
Kraft und Geschwindigkeit waren nicht die vordersten Kriterien beim Kauf eines 2 CV: 375 Kubikzentimeter und neun Pferdestärken sorgten für ein Maximaltempo von 70 Stundenkilometern. Die Abkürzung 2 CV steht für deux cheveaux vapeur, auf Deutsch: zwei Dampfpferde. So hieß in Frankreich die Hubraum- und Motorstärke-Einheit, nach der die Kfz-Steuer bemessen wurde.
Heute vor 60 Jahren wurde der 2 CV auf dem Pariser Autosalon vorgestellt. Pierre Boulanger, der Citroën-Direktor, der die „Ente“ in Auftrag gab, hatte seine Techniker angewiesen: „Entw erfen Sie ein Auto, das Platz für zwei Bauern in Stiefeln und einen Zentner Kartoffeln oder ein Fässchen Wein bietet, mindestens 60 Stundenkilometer schnell ist und dabei nur drei Liter Benzin auf 100 Kilometern verbraucht.“
Freitag, 26. September 2008
Dienstag, 16. September 2008
Investor gegen Industriekapitän
Hinzu kamen Aufkäufe im Ausland. Der spektakulärste war 1929 die Übernahme der deutschen Traditionsmarke Opel. Zwei Jahre später stieg General Motors zum größten Automobilproduzenten der Welt auf – und sollte es 77 Jahre lang bleiben. Erst Anfang dieses Jahres wurden die Detroiter überholt, allerdings nicht vom amerikanischen Erzrivalen F ord, sondern vom japanischen Hersteller Toyota.
Gründer von General Motors war der ehrgeizige William Durant. Trotz unbestreitbarer Erfolge sollte seine Berühmtheit nie an die Henry Fords heranreichen. Vielleicht lag es ja daran, dass Geschäft laut Fords Überzeugung mehr bedeutete als Geld: „Ein Geschäft, das nichts als Geld verdient, ist ein armseliges Geschäft.“ Beide Konzerngründer, der Investor Durant und der Industriekapitän Ford, starben übrigens im selben Jahr: 1947.
Samstag, 13. September 2008
Montag, 8. September 2008
Was ist Bildung?
Der Satiriker Wolfram Weidner sah in der Bildung die Fähigkeit, Hungernde mit klassischen Zitaten abzuspeisen. Reich sein und Bildung haben konnten sich auch nach Meinung des amerikanischen Humoristen Mark Twain gegenseitig ausschließen: „Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn der letzte Dollar weg ist.“
Ein Optimist war der US-Schriftsteller Louis Bromfield: Er glaubte, wo Intelligenz sei, stelle sich die Bildung von selbst ein. Dem widersprach der deutsche Journalist Hans Kasper: „Bildung heute erfordert vor allem instinktsichere Abwehr überzähliger Informationen.“ Ganz gleich, wie Sie es sehen: Heute, am Weltbildungstag, werden Sie wohl mit der einen oder anderen Auffassung konfrontiert werden.
Freitag, 5. September 2008
Zehn Jahre Google
Schon bald ging alles viel flotter: 1998 waren allein in Deutschland über drei Millionen Haushalte online. Da wurde es Zeit, eine Suchmaschine zu entwickeln, die innerhalb kürzester Zeit verlässlich einen im Internet gesuchten Begriff lieferte. Vor zehn Jahren, am 7. September 1998, schlug die Geburtsstunde von Google. Gründer waren zwei Informatiker: der Amerikaner Larry Page und sein russischstämmiger Partner Sergey Brin.
Binnen kurzem war ihre Suchmaschine so erfolgreich, dass sie alle anderen verdrängte – zumindest im Bewusstsein der Nutzer. Bereits sechs Jahre später nahm die Duden-Redaktion das Verb „googeln“ in die 23. Auflage ihres Rechtschreibstandardwerks auf. Gern erinnert sich Larry Page an die Gründertage zurück:
„Google entstand, als Sergey und ich Informatik-Doktoranden an der Stanford University waren. Wir wussten nicht genau, was wir machen wollten. Ich hatte den verrückten Einfall, das gesamte Web auf meinen Computer herunterzuladen. Ich ließ meinen Doktorvater wissen, dass es nur eine Woche dauern würde. Nach ungefähr einem Jahr besaß ich einen kleinen Teil davon.“
Dienstag, 2. September 2008
Gutes Auge, schnelle Reaktion und ein Uralt-Weltrekord
Die Fliegen können deswegen so schnell reagieren, weil ihre Facettenaugen es erlauben, 300 Einzelbilder pro Sekunde zu unterscheiden. Zum Vergleich: Das menschliche Auge schafft in der gleichen Zeitspanne maximal 20. Dennoch gibt es Menschen, die sich von solcherlei schlechten Aussichten nicht abschrecken lassen und dem reaktionsschnellen Insekt zu Leibe rücken. Das tun sie jenseits des Polarkreises in Pelkosenniemi, einer kleinen Gemeinde in Finnisch-Lappland.
Alljährlich finden in dem 1200-Einwohner-Örtchen die Weltmeisterschaften im Fliegentöten statt. Die Regeln sind denkbar einfach: Fünf Minuten haben die Teilnehmer Zeit, mit der bloßen Hand so viele Fliegen wie möglich zu erschlagen. Falls Sie es auch mal versuchen wollen, lockt ein weiterer Anreiz. Darauf, endlich gebrochen zu werden, wartet der seit dem Jahr 1995 bestehende Weltrekord: 21 tote Fliegen in fünf Minuten.

























